Ob Kongresse, Konzerte, Messen oder Stadtfeste: überall hier ist der Veranstaltungskaufmann mit der Planung und Durchführung der Veranstaltungen beschäftigt. Dabei muss jedes Event individuell vorbereitet werden; Räumlichkeiten, Musikgruppen und technische Dinge müssen organisiert werden.
Zu den Tätigkeiten der Veranstaltungskaufleute gehören zudem die Entwicklung von Veranstaltungskonzepten, Absprachen mit Künstlern, Architekten und Designern, die Kalkulation der Risiken und natürlich der Kosten. Kurzum: Man muss ein Improvisations- und Organisationstalent sein. Vorteilhaft ist, dass man sich durch Weiterbildungen leicht auf einen Bereich spezialisieren kann und somit nicht nur seine Berufsaussichten, sondern auch seine Aufstiegsmöglichkeiten erhöhen kann.
Interesse an kaufmännischen Tätigkeiten sowie natürlich auch eine gewisse Begabung sind im Prinzip die wichtigste Voraussetzungen. Da man in diesem Beruf mit vielen Menschen zu tun, sind Kontaktfreudigkeit und sprachliche Gewandtheit von hoher Bedeutung. Flexibilität, Teamfähigkeit sowie gute Englischkenntnisse sind weitere Fähigkeiten, die ein angehender Veranstaltungskaufmann mitbringen sollte, ebenso Belastbarkeit und die Möglichkeit, unter Umständen auch zu eher außergewöhnlichen Zeiten zu arbeiten.
Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht notwendig, jedoch verlangen einige Betriebe einen Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre.
gibt es beim Berufsinformationszentrum (BIZ) oder in der Datenbank der Bundesagentur für Arbeit (BERUFEnet).