Das Fernstraßen-Bundesamt (FBA) ist die für die Bundesfernstraßenverwaltung zuständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Das Fernstraßen-Bundesamt (FBA) ist Teil eines 357.582 km² großen Karrierenetzwerks, bestehend aus über 40 Behörden mit rund 24.000 Beschäftigten. Mehr unter http://www.damit-alles-läuft.de

Das FBA sucht für die Abteilung B „Bau- und Verkehrstechnik“ regelmäßig, unbefristet, mehrere

Ingenieurinnen / Ingenieure (m/w/d) als technische Sachbearbeiterinnen / Sachbearbeiter (m/w/d)

Der Dienstort ist Leipzig oder Bonn.
Referenzcode der Ausschreibung 20211358_9972

Mit der Reform der Auftragsverwaltung werden die Bundesautobahnen seit dem 01.01.2021 nicht mehr in der Auftragsverwaltung, sondern in der Bundesverwaltung geführt. Mit dem Fernstraßen-Bundesamt (FBA) ist eine neue Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des BMVI zum 01.10.2018 errichtet worden, welche im hoheitlichen Bereich der Bundesfernstraßenverwaltung eng mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), der ebenfalls neu gegründeten Autobahn GmbH und mit den Ländern zusammenarbeitet. Das FBA hat seinen Hauptsitz in Leipzig sowie drei Standorte in Bonn, Gießen und Hannover.

Ihre Aufgaben:

Sie erwartet ein vielfältiges Betätigungsfeld in einer neu gegründeten, modernen Verwaltung, das Ihnen gute Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Als technischer Sachbearbeiter/ technische Sachbearbeiterin (m/w/d) innerhalb eines interdisziplinären Teams bearbeiten Sie in einem der drei eingerichteten Referate an der Schnittstelle von Ingenieur-, Verwaltungs-, Rechts- und Umweltwissenschaft folgende Aufgaben:

Referat B2 „Straßenbautechnik und Straßenerhaltung“ (Dienstort Leipzig)
Das Referat befasst sich mit der Konzeption, Koordinierung und Vermittlung von nachhaltigen, gesamtheitlich geschlossenen Lösungen für die Straßenbautechnik und -erhaltung. Es sollen nachhaltige und wirtschaftliche Lösungen mit guten Gebrauchseigenschaften erarbeitet, koordiniert und in die Praxis eingeführt werden, um die Nachhaltigkeit im Bundesfernstraßenbau zu gewährleisten. Mit zunehmendem Zeithorizont wirkt sich die Arbeit im Referat nicht nur auf einzelne Infrastrukturmaßnahmen, sondern auf das gesamte Bundesfernstraßennetz aus.

In den Fachgebieten

  • Baustellenplanung, -management
  • Zustandserfassung und -bewertung (ZEB) von Bundesstraßen
  • Nachhaltigkeit von Bauweisen, Bauverfahren und Baustoffen im Straßenbau
  • Umweltverträglichkeit im Straßenbau
  • Pavement-Management-Systeme auf Basis von Zustandsmerkmalen
  • Anforderungsbearbeitung, Begleitung und Vor-Ortprüfung beim Bau der BAB und Bundesstraßen

gestalten Sie den Straßenbau der Zukunft mit. Ihre Aufgaben umfassen unter anderem:

  • Ingenieurtechnische Unterstützung der Rechts- und Fachaufsicht des Fernstraßenbundesamtes bei aktuellen Projekten
  • strukturierte Datensammlung sowie Auswertung für die Weiterentwicklung der Regelwerke
  • Erarbeitung und Weiterentwicklung von dauerhaften Standards in den Regelwerken des Straßenbaus – Mitarbeit in Gremien der FGSV
  • Ausarbeitung und Evaluierung von zukunftsweisenden Konzepten im Straßenbau
  • Prüfen und Bewerten von Maßnahmen
  • Erstellen von Vorlagen und Entscheidungsempfehlungen
  • Fachliche Unterstützung des BMVi und behördenübergreifende Mitgestaltung
  • Qualitätssicherung der Prüfanforderungen und Güteüberwachung
  • Zusammenarbeit, Austausch und Abstimmung innerhalb des Referats

Referat B3 „Brücken, Tunnel- und Ingenieurbauwerke“ (Dienstort Bonn)

Im Fachbereich

  • Planung, Bau und Unterhaltung von Brücken, Tunneln und weiteren Ingenieurbauwerken im Zuge von Bundesautobahnen und Bundesstraßen

umfassen Ihre Aufgaben unter anderem:

  • Prüfung von Brücken, Tunneln, Stützwänden, Lärmschutzwänden, Irritationsschutzwänden, Verkehrszeichenbrücken und sonstigen Ingenieurbauwerken
  • Mitarbeit bei Fragestellungen des Bauwerksmanagements wie Zustandserfassung und -bewertung von Ingenieurbauwerken (Programm SIB-BW) oder Steuerung Lebenszyklusmanagement (Bauwerksmanagementsystem)
  • Mitwirkung und Teilnahme an einschlägigen Ausschüssen, Unterausschüssen, Arbeitsgruppen, Gremien
  • Erarbeitung und Weiterentwicklung von dauerhaften Standards in den Regelwerken
  • Unterstützung bei der Überprüfung von Bauwerksentwürfen bei Bundesfernstraßen
  • Unterstützung bei Vergabeangelegenheiten freiberuflicher Leistungen für Ingenieurbauwerke
  • Mitarbeit bei der Rechts- und Fachaufsicht über die Autobahn GmbH des Bundes und über die Bundesländer die Ingenieurbauwerke betreffend, u. a. Einführung bzw. Bekanntgabe neuer Vorschriften, Richtlinien und sonstiger Regelwerke, Stellungnahmen im Rahmen des Planungs- und Entscheidungsprozesses sowie Beurteilung der fachlichen Planungsbeiträge
  • Unterstützung bei Kostenmanagement, Kontrolle Bauablaufplanung, Kontrolle der Baudurchführung von Ingenieurbauwerken
  • Mitarbeit bei Aufgabenstellungen/Überprüfungen zur Tunnelsicherheit
  • Unterstützung BIM bei Ingenieurbauwerken (Building Information Modeling)
  • Verwaltung der Fest- und Behelfsbrücken
  • Mitwirkung auf dem Gebiet der Überwachung und Prüfung von Bauprodukten im Bereich Ingenieurbauwerke (Marktüberwachung harmonisierter Straßenbauprodukte – Bereich Ingenieurbauwerke)

Referat B4 „Straßenverkehrstelematik, Straßenverkehrstechnik, Betriebsdienst“ (Dienstort Bonn)

  • Nebenbetriebe/Nebenanlagen: fachliche Grundlagenarbeit in Bezug auf die Richtlinien für die Gestaltung von Nebenbetrieben in der Straßenverwaltung (Tankstellen, Rast- und Werkstätten) und Nebenanlagen (Straßenmeistereien, Gerätehöfe, Lagerplätze). Unter dem Gesichtspunkt der Weiterentwicklung von Regelwerken und zur Erkennung von Defiziten werden im Rahmen der Fach- und Rechtsaufsicht über die Autobahn GmbH des Bundes bzw. den AV der Länder Vor-Ort-Prüfungen vorgenommen.
  • Unfallbekämpfung BAB: Wahrnehmung der Rechts- und Fachaufsicht über die Autobahn GmbH des Bundes (AdB) in Angelegenheiten der Verkehrssicherheit im Straßenverkehr, insbesondere auch die Teilnahme an ausgewählten Sitzungen der Autobahnunfallkommission (AUK), das Erstellen von Berichten über die teilgenommenen Sitzungen und das Erstellen von Gesamtberichten (Jahresberichten) über die Arbeit der AUK der AdB.

Ihr Profil:

Zwingende Anforderungskriterien:

Sie verfügen über eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Bachelor/FH-Diplom)

  • einer der Fachrichtungen Ingenieurbau, Bauingenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen, Straßenbau, Verkehrsingenieurwesen, Telematik, Verkehrssystemtechnik, (Bau-)Informatik, Informationstechnik, Nachrichtentechnik, Baustoffingenieurwissenschaft, Geographie, Ingenieurgeologie oder vergleichbar
  • oder Sie sind Beamtin/Beamter (m/w/d) mit der Befähigung für den gehobenen technischen Verwaltungsdienst in vergleichbarer Fachrichtung.

Wichtige Anforderungskriterien:

Sie verfügen über

  • hohe Flexibilität, die komplexe Situation und die besonderen organisatorischen Rahmenbedingungen beim Aufbau einer neuen Behörde differenziert zu erfassen, sowie eine positive Bereitschaft zur Aufgabenumsetzung auch bei (unvorhergesehen) geänderten Vorgaben und zur Verantwortungsübernahme für kurz- und mittelfristig erreichbare Lösungen,
  • Fähigkeit, die Kenntnisse wesentlicher technischer Vorschriften aus den o. a. Aufgabengebieten mit verwaltungsrechtlichen, verwaltungstechnischen sowie organisatorischen Fähigkeiten zu verknüpfen,
  • Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten sowie zur Zusammenarbeit in einem interdisziplinären Team,
  • Digitalkompetenz,
  • Darstellungsvermögen.

Unser Angebot:

Die Dienstposten sind - je nach Aufgabengebiet – mit Entgeltgruppe 11 bzw. 12, Teil III/25 der Anlage 1 des Tarifvertrags über die Entgeltordnung des Bundes bewertet. In Abhängigkeit von der Bewerberlage kann ggf. eine zusätzliche befristete Fachkräftezulage in Höhe von bis zu 1.000 Euro monatlich in Betracht kommen. Bei Vorliegen der persönlichen und haushaltsrechtlichen Voraussetzungen ist eine Verbeamtung möglich.

Beamtinnen und Beamte werden in ihrem bisherigen Amt (max. Besoldungsgruppe A 11) nach einer vorübergehenden Abordnung versetzt.

Besondere Hinweise:

Die Ausschreibung ist auf Dauer angelegt, es werden laufend Bewerbungen entgegen genommen und auch bereits vor Ablauf der unten angegebenen Bewerbungsfrist nach vorher festgelegten Zeitintervallen Auswahlverfahren durchgeführt. Die Auswahl für konkrete Dienstposten erfolgt nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung anhand Ihrer nachgewiesenen Qualifikationen und Erfahrungen.

Die Ausschreibung richtet sich sowohl an Bewerberinnen/Bewerber (m/w/d), die über entsprechende berufliche Erfahrung - idealerweise in der öffentlichen Verwaltung - verfügen, aber auch an Berufseinsteigerinnen/ Berufseinsteiger (m/w/d).

Das Fernstraßen-Bundesamt unterstützt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wir bieten unseren Beschäftigten individuelle Arbeitszeitmodelle im Rahmen der geltenden Dienstvereinbarung sowie Teil- und Gleitzeit und bei Bedarf mobiles Arbeiten mit entsprechender technischer Ausstattung. Je nach individuell festgestelltem Bedarf erfolgt eine zielgerichtete Fortbildung.

Die Dienstposten sind grundsätzlich zur Besetzung mit Teilzeitkräften geeignet.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen nach Maßgabe des § 8 des Bundesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt eingestellt. Es wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Wir begrüßen die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten.

Die Auswahl erfolgt durch eine Kommission.

Für Tarifbeschäftigte des BMVI und seines Geschäftsbereichs werden zur Durchführung eines Leistungsvergleichs vom Personalreferat des FBA Leistungseinschätzungen eingeholt, die sich verfahrensmäßig an den jeweils im Geschäftsbereich geltenden Richtlinien für die beamten­recht­liche Beurteilung orientieren. Die betreffenden Tarifbeschäftigten des BMVI bzw. seines Geschäftsbereichs erklären mit ihrer Bewerbung ihr Einverständnis zur Durchführung dieser Maßnahme.

Fühlen Sie sich angesprochen?

Dann bewerben Sie sich bitte bis zum 30.09.2021 über das Elektronische Bewerbungs­verfahren (EBV) auf der Einstiegsseite: https://www.bav.bund.de/Einstieg-EBV

Hier geben Sie bitte den oben genannten Referenzcode ein.

Bitte laden Sie im weiteren Verlauf Ihre aussagekräftigen und vollständigen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Diplom-/Bachelorurkunde und -zeugnis, ggf. Nachweis der Laufbahnbefähigung, aktuelle qualifizierte Arbeitszeugnisse zum Nachweis über Ihren beruflichen Werdegang bzw. dienstliche Beurteilungen) als Anlage in Ihr Kandidatenprofil hoch.

Zusätzlich pflegen Sie bitte in Ihrem Kandidatenprofil unter „Ausbildung/Abschlüsse“ Ihren entsprechenden Studienabschluss mit Ausprägung der Abschlussnote und unter „Berufserfahrung“ die Arbeitgeber der letzten 3 Jahre (inklusive des aktuellen).

Bei ausländischen Bildungsabschlüssen bitten wir um Übersendung entsprechender Nach­weise über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss. Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der Internetseite der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) unter https://www.kmk.org/zab

Für Fragen im Zusammenhang mit dem Elektronischen Bewerbungsverfahren steht Ihnen die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen, Tel.: 04941 602‑240, zur Verfügung.

Ansprechpartner/in:

Als Ansprechperson steht Ihnen im Fernstraßen-Bundesamt Herr Neudeck unter der Telefonnummer: 0341 49611-351 zur Verfügung.

Weitere Informationen unter https://www.fba.bund.de/jobs