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Bekleidungsindustrie: Was genau gehört dazu?

Die Bekleidungsindustrie wird dem weiter gefassten Begriff der Textilindustrie untergeordnet. Dieser ist einer der ältesten Wirtschaftszweige, da Stoffe schon seit Jahrtausenden hergestellt werden. Auch nach Beschäftigen und Umsatz ist es einer der bedeutendsten Teile des produzierenden Gewerbes. Aus Fasern werden Gewebe, Filze, Maschenwaren und anderes hergestellt, die von der Bekleidungsindustrie weiterverarbeitet werden können. Doch neben der Bekleidung kommen viele andere Bereiche dazu, wie Polsterstoffe, Gardinen und Vorhänge, Handtücher, medizinische Textilien, Planen, Zelte und vieles mehr.

Deshalb ist die Textilindustrie auch vielfach ein Zulieferer anderer Wirtschaftszweige, wie Möbelindustrie oder Fahrzeugherstellung.

Heute hat die Textilindustrie als Vorarbeiter der Bekleidungsindustrie nur noch eine geringe Bedeutung, da vielfach im Ausland, vor allem in Asien, produziert wird. In Deutschland im Aufwind ist dagegen die Herstellung technischer Textilien.

Für die Bekleidungsindustrie ist eine lange Kette von Fertigungen nötig. So werden Chemiefasern und Garne durch Spinnen und Zwirnen hergestellt, textile Flächen durch Filzen, Flechten, Knüpfen, Weben und so weiter. Auch werden diese textilen Flächen gestaltet, etwa durch drucken, färben, bemalen. Eine Textilveredlung wie Gaufrieren, Krumpfen, Bleichen etc. wird ebenfalls nötig und schließlich wird aus den Stoffen das fertige Produkt, wie Heimtextilien oder Bekleidung.

In der Bekleidungsindustrie wird an einem neuen Trend gearbeitet: die Funktion mobiler elektronischer Geräte soll in die Kleidung integriert werden wie telefonieren oder Musik hören, ohne dass die eigentliche Funktion und deren Waschbarkeit eingeschränkt wird. Und auch im medizinischen Bereich wird geforscht: an textilintegrierten Überwachungssystemen für die Pflege oder die Nachsorge nach Operationen beispielsweise. Zudem wird an der Entwicklung gearbeitet, textile Implantate herstellen zu können. Textile Stücke sollen dabei die Metalle ersetzen, die in den Körper eingesetzt werden. Schon jetzt bestehen Gefäßprothesen teilweise aus textilen Materialien. Keimdichte Barrieretextilien für den Operationsbereich sind ebenfalls schon möglich und Textilien, die bessere Heilung bei chronischen Wunderkrankungen versprechen.