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Wie wird man eigentlich Meister?

Die Bezeichnung Meister kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie Lehrer oder Gelehrter, man bezeichnet damit also einen wissenschaftlich oder – häufiger - einen handwerklich „Gebildeten“.

Ein Meistertitel ist heute das Gütesiegel im Handwerk und meistens die Voraussetzung dafür, um sich selbständig zu machen. Außerdem ist der Meistertitel immer ein gutes Aushängeschild für den Kunden. Ganz davon abgesehen ist es möglich, mit dem Meister-Abschluss ein Studium anzuhängen. Verständlich also, dass viele Menschen nach der Ausbildung in Erwägung ziehen, den Meister zu absolvieren.

Doch wie genau wird man das: Meister? Wievielt Zeit, Kosten und Lernaufwand muss man eigentlich investieren, um den Meisterbrief zu bekommen? Lohnt es sich überhaupt finanziell? Wie sind die beruflichen Perspektiven danach?

Der Weg zum Meister

Zuallererst muss eine Ausbildung im handwerklichen oder technischen Bereich absolviert werden. Erst wenn eine bestandene Gesellenprüfung, sprich ein Gesellenbrief vorhanden ist, kann der Meister angehängt werden. Im Prinzip kann die Schule direkt an die Ausbildung angeschlossen werden. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, sich mit einer Ausnahmegenehmigung ganz ohne abgeschlossene Berufsausbildung für die Meisterprüfung anzumelden.

In der Regel besuchen die Bewerber eine Meisterschule entweder in Voll- oder aber in Teilzeit. Allerdings ist dies keine Voraussetzung, um an der Meisterprüfung teilzunehmen. Es geht auch ohne, hierbei muss sich der Bewerber jedoch alles Wissenswerte und den prüfungsrelevanten Stoff selber aneignen.

Allerdings ist die Weiterbildung zum Meister ziemlich teuer. je nach Gewerk können schnell mal 5000 – 10000 Euro zusammenkommen. Dennoch rechnet es sich in der Regel nach 4 bis 5 Jahren aus finanzieller Sicht durchaus, den Meister zu machen.

Folgende Abschlüsse werden für Meister angeboten.

 

Stellenangebote für Meister

Hier in dieser Kategorie finden sich Stellenangebote für Meister in jeglicher Fachrichtung und aus jedem Gewerk.

Wer über einen Meisterbrief verfügt, kann also seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich erhöhen, außerdem steht ihm damit der Weg in die Selbständigkeit offen. Oftmals ist er innerhalb der Firma auch für die Ausbildung der Lehrlinge verantwortlich.