Stellenangebote für Alltagsbegleiter

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Was macht eigentlich ein Alltagsbegleiter?

Alltagsbegleiter (auch unter dem Namen Betreuungsassistent bekannt) sind für die Betreuung von Pflegefällen zuständig. Sie kümmern sich um die Patienten, die in Pflegeeinrichtungen untergebracht sind. Diese Fachkräfte waren bis 2015 nur für Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischen Erkrankungen sowie Demenz vorgesehen. Seither aber stehen diese Betreuungsleistungen allen Pflegebedürftigen zu. Es handelt sich hier allerdings um einen scharf abzugrenzenden Beruf von den Gesundheits-und Pflegeassistenten.

Um als Alltagsbegleiter arbeiten zu können, wird eine Weiterbildung erforderlich. Diese umfasst mindestens 160 Stunden Theorie, ein Praktikum von mindestens 2 Wochen Dauer sowie eine Hospitation von mindestens einer Arbeitswoche. Diese Weiterbildung wird oft von Einrichtungen für Pflegefälle in Zusammenhang mit der Agentur für Arbeit angeboten. Teilbereiche von Pflege, Betreuung und Hygiene gehören ebenso zur Ausbildung, wie hauswirtschaftliche Tätigkeiten und die Aufgaben der Tagesstruktur.

Für die Tätigkeit gibt es Richtlinien von vom GKV-Spitzenverband. Dabei wird auch festgelegt, welche Arbeiten eine solche Arbeitskraft ausüben sollte, und welche den Pflegedienstlern überlassen werden müssen.

Ziel ist es, den Bewohnern mehr Austausch mit anderen möglich zu machen, und auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu gewährleisten. Es soll zusätzliche Betreuung erfolgen und das Leben in der Gemeinschaft gestärkt werden.

Seit der Einführung des Berufes im Jahr 2008 gibt es dazu kontroverse Diskussionen. Denn die geplante Linderung des Personalmangels hat es bislang nicht gegeben, weithin aber wohl eine zu geringe Qualifikation und niedrige Bezahlung dieser Kräfte.

Alltagsbegleiter sind eine sinnvolle Unterstützung zu den Pflegediensten und Ärzten. Sie werden gebraucht, um die Kranken zu motivieren und ihnen eine gewisse Teilnahme am sozialen Leben zu ermöglichen. Auch können die Alltagsbegleiter eingesetzt werden, um pflegende Angehörige dauerhaft oder zeitweise zu entlasten. Werden diesen kleinere Dienste abgenommen oder können sie sich in einem Urlaub erholen, ist es einfacher, wieder mit vollem Einsatz die Pflege der Angehörigen in Angriff zu nehmen.