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Anwalt: Was genau macht man in diesem Beruf?

Das deutsche Recht kennt Rechtsanwälte (können von jeder Person beauftragt werden), und Staatsanwälte, die die öffentlichen Interessen in entsprechenden Fällen vertreten.

Rechtsanwälte beraten und vertreten ihre Mandanten (Auftraggeber) in allen Rechtsangelegenheiten. Außerdem sind sie zur Unterstützung von Richtern verpflichtet, wenn es um die Wahrheitsfindung geht.

Sie sind in Anwaltskanzleien tätig, bei Wirtschafts-und Buchprüfungsgesellschaften sowie in Unternehmen aller Branchen und bei Interessenvertretungen wie Vereinen etc.

Um als Anwalt tätig zu sein, benötigt man ein abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaft, welches mit der „Ersten juristischen Staatsprüfung“ beendet worden ist, sowie die“ Zweite juristische Staatsprüfung“ und die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft durch die Rechtsanwaltskammer. Bei letzterem wird der Antragsteller vereidigt und bekommt dann die Zulassungsurkunde ausgehändigt. Außerdem muss eine Berufshaftpflichtversicherung abgeschlossen worden sein und nachgewiesen werden. Innerhalb von drei Monaten muss die Eröffnung einer Kanzlei in dem entsprechenden Rechtsanwaltskammerbezirk nachgewiesen werden.

Zu den Tätigkeiten gehört es, Mandanten in allen Rechtsfragen zu beraten, deren Wünsche zu analysieren und Mandanten als Rechtsbeistand zu Verhandlungen zu begleiten. Auch können von einem Anwalt Mediationen zu einer einvernehmlichen außergerichtlichen Einigung anberaumt werden.

Außerdem bereitet der Anwalt Verhandlungen vor, vertritt die Interessen des Mandanten vor Gericht, wirkt bei der Rechtsfindung vor Gericht mit und verhandelt mit Prozessgegnern, führt dazu Schriftwechsel und dergleichen. Außerdem hilft er bei der Ausgestaltung von Rechtsgeschäften, nimmt Büroorganisationsaufgaben wahr und bildet angestelltes Personal weiter. Auch muss der Anwalt Ausbildungs-und Prüfungstätigkeiten für die Anwaltskammer und die Anwaltsakademie ausüben und sich selbst weiterbilden.

Aufstiegsweiterbildungen sind möglich in Form einer Weiterbildung zum Fachanwalt, des Studiums der Rechtswissenschaft (weiterführend), des Wirtschaftsrechts und des öffentlichen Rechts (ebenfalls weiterführend). Ein Anwalt, der eine wissenschaftliche Laufbahn an einer Hochschule anstrebt, sollte eine Promotion vorlegen. Für die Berufung zum Hochschulprofessor wird eine Habilitation benötigt. Höhere berufliche Positionen in der Wirtschaft sind häufig ebenfalls leichter zu erreichen, wenn eine Promotion vorliegt.