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Ausbildungsberuf: Was genau versteht man dahinter?

Unter Ausbildungsberufen versteht man solche, die durch ein duales System erlernt werden können. Jugendliche dürfen dabei nur in anerkannten Ausbildungsberufen unterrichtet werden.

Die Bezeichnung des Lernenden war früher „Lehrling“, was auch heute noch vielfach im Sprachgebrauch anzutreffen ist. Jedoch ist der Begriff bereits 1971 durch „Auszubildender“ ersetzt worden, was abkürzend als „Azubi“ gebraucht wird.

Die staatlichen Anerkennungen eines Ausbildungsberufes unterliegen den Ausbildungsordnungen des Berufsbildungsgesetzes oder der Handwerksordnung. Für einige Berufe gibt es spezielle Gesetze. So beispielsweise für Gesundheitsberufe (Krankenpflegegesetz, Notfallsanitätergesetz…).

Das Bundesinstitut für Berufsbildung verfügt über ein Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe. Bei einer Beamtenlaufbahn bezeichnet man den Abschnitt der Berufsausbildung als Beamtenanwärter. Hierzu gibt es ein Beamtengesetz mit speziellen Ausbildungs-und Prüfungsordnungen.

Derzeit sind über 300 Ausbildungsberufe registriert, wobei rund drei Viertel der Ausbildungsverträge immer in den gleich etwa 50 Berufen geschlossen werden. An erster Stelle steht dabei der „Kaufmann im Einzelhandel“. Bei den Jungen stehen auch „Kraftfahrzeugmechatroniker“ und „Industriemechaniker“ ganz vorn auf der Liste, bei den Mädchen ist es die „Kauffrau für Büromanagement“ und die „Medizinische Fachangestellte“.

Viele Berufe werden nur selten erlernt, teilweise mangels Ausbildungsplätzen, aber auch mangels Interesse, wie beispielsweise Drogist oder Tankwart, oder auch Hafenschiffer oder Aufbereitungsmechaniker. Metall-und Glockengießer sowie Revolverdreher sind nur noch selten anzutreffen.

In Berufsberatungsgesprächen werden häufig Jugendliche beraten, welche Ausbildungsberufe als zukunftsträchtig angesehen werden. Dazu zählen derzeit sehr gut bezahlte Berufe, wie Fluglotse, Biologielaborant oder Verwaltungsfachangestellter. Als besonders erfolgreich für Zukunft stuft man derzeit Berufe wie Technischer Systemplaner oder Elektroniker für Betriebstechnik ein. In der IT-Branche sind das Fachinformatiker oder Mathematisch-technische Softwareentwickler. Im kaufmännischen Bereich Industriekaufleute und Kaufleute für E-Commerce.

Zukunftsweisend in der chemischen Industrie sind derzeit Chemielaboranten und Pharmakanten sowie im medizinischen Bereich Augenoptiker und Hörakustiker. Es gibt im Internet viele Möglichkeiten, durch die Eingabe eigener Interessen und Bedingungen auf in Frage kommende Berufsausbildungen verwiesen zu werden.