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Autor: Was macht man in diesem Beruf?

Autoren verfassen gemeinhin sprachliche Werke, die auch von Illustrationen und/oder Bildern begleitet sein können. Dabei wird die Literatur seit der griechischen Antike in drei große Gattungen unterteilt: Unter dem Begriff Drama werden Texte mit verteilten Rollen, also beispielsweise Theaterstücke, Operntexte oder auch Hörspielmanuskripte zusammengefasst, erzählende Literatur in Vers- oder Prosaform wird als Epik bezeichnet, und Poeme oder Gedichte gehören zur Gattung Lyrik. In der neueren Zeit wird mitunter für Schöpfer von Musikstücken, Filmen oder fotografischen Werken ebenso die Bezeichnung Autor verwendet, seltener auch für die Verfasser von Gesetzestexten oder die Urheber von Computer-Software.

Jeder Autor besitzt ein Recht am geistigen Eigentum seiner Werke. Die Möglichkeiten der Veröffentlichung waren vor der Verbreitung der Computertechnik relativ begrenzt und Autoren waren zumeist darauf angewiesen, sich mit einem Verlag zu arrangieren, der die Korrektur, den Druck und den Vertrieb ihrer Werke übernahm. Dafür musste der Autor das Verwertungsrecht an seinem Werk ganz oder teilweise an den Verlag abtreten. Im Gegenzug erhielt er eine Vergütung für seine geistige Leistung und/oder er war anteilmäßig an den Gewinnen aus der Vermarktung seines Werkes beteiligt. Diese Art der Kooperation wird auch heute noch weitgehend praktiziert, doch hat die Einführung der Personal Computer für Autoren die Möglichkeit mitgebracht, Manuskripte digital zu erstellen, zu vervielfältigen und zu verbreiten. Das Internet bietet zudem vielfältige Möglichkeiten der Werbung, die ein Autor auch ohne oder neben der Unterstützung durch einen Verlag nutzen kann.

Vor allem soziale Netzwerke werden heute vielfach als Marketing-Instrumente genutzt. Als Autor hat man dort die Möglichkeit, sich mit anderen Autoren wie auch mit Lesern auszutauschen, für eigene Werke zu werben und den Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Dies kann dem Aufbau einer treuen Leserschaft und nicht zuletzt einer Erhöhung der Verkaufszahlen dienlich sein. Auch klassische Verlage nutzen diese Möglichkeit und erstellen sogar Autoren-Profile für Schriftsteller, die längst verstorben sind. Als Autor, der sich der Selbstvermarktung verschrieben hat, sollte man allerdings nicht vergessen, dass schnell mehrere Stunden pro Tag zusammen kommen, die man für  seine Fans und Follower investiert und in denen man nicht zu seiner eigentlichen Tätigkeit kommt: dem Schreiben.