Stellenangebote für Bauelektriker

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Bauelektriker: Was genau macht man in diesem Beruf?

Ein Bauelektriker ist zuständig für die Installationen der stromführenden Anlagen in Neu-, Alt- und Umbauten. Dafür verlegt er Kabel und Anschlüsse, montiert Anlagen und wartet diese ggf. auch. Der Bauelektriker arbeitet ist Elektroinstallationsbetrieben oder in Hoch-und Tiefbauunternehmen. Auch bei Immobilienverwaltungen (vor allem bei Gewerbeimmobilien) oder bei einem Hausmeisterservice kann er angestellt sein.

Um als Bauelektriker tätig zu sein, kann eine duale Ausbildung zum Elektroniker für Gebäude und Infrastruktursysteme erfolgen oder zum Elektroniker für Energie-und Gebäudetechnik. Beides kann mit einem Hauptschulabschluss oder einem mittleren Bildungsabschluss sowie Abitur erlernt werden.

Die Tätigkeiten eines Bauelektrikers sind vielfältig. Er installiert die verschiedensten technischen Anlagen. Dazu gehören beispielsweise Sprechanlagen oder Sat-Anlagen und er nimmt diese anschließend in Betrieb. Außerdem erstellt er Schaltpläne und beschafft das nötige Material, und ist unter Umständen dafür zuständig, die benötigten Verteilerschränke oder Steuerungen in einer Werkstatt selbst vorzumontieren. Außerdem gehört es zu seiner Arbeit, die benötigten Kabelkanäle oder Wanddurchbrüche zu hacken. Er bringt Schalter und Steckdosen an, baut die Sicherungskästen an, die er folglich auch anschließt und tauscht Verschleißteile aus. Die Anlagen und Einrichtungen werden von ihm gewartet, wozu auch die ständige Sauberkeit gehört. Bei Störungen müssen diese analysiert werden, um den Fehler beseitigen zu können. Die durchgeführten Arbeiten müssen dokumentiert werden, wobei der Bauelektriker auch bei der Abrechnung mitwirken kann.

Die Verdienstmöglichkeiten liegen bei etwa 2.900 bis 3.400 Euro brutto monatlich. Für die Ausführung der Arbeiten muss der Bauelektriker Wissen vorweisen in Gebäudesystemtechnik, Elektroinstallation und Elektroleitungsbau, Montage und Lichttechnik und vielem mehr. Auch die Befestigungstechnik und Löten, Entstören und Ausschachten sowie viele weitere Arbeiten können nötig sein, auch wenn sie nicht unmittelbar zum Beruf gehören.

Aufstiegsweiterbildungen ergeben sich durch das Studium der Gebäudetechnik oder der Elektrotechnik. Des Weiteren kann eine Meisterprüfung als Elektrotechnikermeister abgelegt werden oder als Techniker in Elektrotechnik (Technikerniveau).