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Biostatistician: Was macht man eigentlich in diesem Beruf?

Die Biostatistik ist ein Teilbereich der Statistik und beschäftigt sich mit medizinischer Forschung, wobei alle Mensch und Tier umfassenden Forschungsgebiete involviert sind, wie Landwirtschaft oder statistische Genetik.

Zu den Aufgaben der Biostatistiker zählen Studien, die sie selbstständig planen und durchführen. Sie analysieren gewonnene Daten und wenden dafür statistische Methoden an. Dieses wissenschaftliche Feld entwickelt sich derzeit rasant weiter, da die Bedeutung der Statistik in den Lebenswissenschaften ansteigt.

Schlagworte sind künstliche neuronale Netze, Support Vector Machines oder Hauptkomponentenanalyse. Unter Zuhilfenahme diverser statistischer Methoden wie der Randon Forest-Methode werden Interpretationen möglich, die die biologischen Datensätze auswerten.

Die Biostatistik ist weiterhin auch in klinischen Studien notwendig. Die Wirksamkeit von Medikamenten oder anderen Medizinprodukten kommt hierbei auf den Prüfstand. Schon bei der Planung solcher Studien kommt die Biostatistik zum Einsatz. Die Statistik macht Ermittlungen möglich, mit deren Hilfe gesagt werden kann, welche Patienten mit welchen Therapien am besten behandelbar ist.

Ein weiteres Fachgebiet ist die Ernährungsforschung. So kann die gesundheitliche Auswirkung bestimmter Nahrungsmittel erforscht werden. So können Zusammenhänge hergestellt werden zwischen einer Ernährungsart oder einem Nahrungsmittel einerseits, und der Entstehung einer Krankheit andererseits. In Deutschland ist mit solchen Fragen das „Deutsche Institut für Ernährungsforschung“ befasst.

Noch ein wichtiges Einsatzgebiet der Biostatistik ist die Präventivmedizin. Dieses Teilgebiet der Humanmedizin beschäftigt sich mit der Verhinderung von Krankheiten, bevor diese entstehen können.

Der Beruf des Biostatistikers wird also in vielen Bereichen gesucht und eingesetzt. Unter anderem in der Krebsforschung, die aufgrund des steigenden Lebensalters der Menschheit immer mehr an Bedeutung gewinnt. Denn jeder Dritte erkrankt inzwischen im Laufe seines Lebens an Krebs, und dank vieler intensiver Forschungen ist dies längst kein Todesurteil mehr.

Die Zusammenarbeit mit Medizinern und Forschern, Statistikern und Biologen führt zu einer weitreichenden Verbesserung auf dem Gebiet der Medizin und wird durch die Biostatistiker enorm aufgewertet.