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Ingenieur: Was genau macht man in diesem Beruf?

Ingenieure sind Fachleute der Technik. Heute ist es üblich, ein Ingenieur in einem bestimmten Fachgebiet zu sein, was sich aber auf die Tätigkeit nach dem Studium bezieht. Ein Studium der Ingenieurwissenschaften geht dieser voraus und kann an Universitäten, Technischen Hochschulen und Fachhochschulen absolviert werden. Die akademischen Hochschulgrade sind aktuell: Bachelor of Science bzw. Bachelor of Engineer sowie der darauffolgende Master. Damit wurde der bisherige Diplom-Ingenieur weitestgehend abgelöst. Mit dem Masterabschluss kann eine Promotion angestrebt werden (Doktor der Ingenieurswissenschaft).

Es gibt derzeit in Deutschland eine ganze Reihe von Tätigkeiten, die einen Ingenieur in eine bestimmte Branche vertiefen. So beispielsweise der Ingenieur für Maschinenbau, für Farben und Lacke, für Erneuerbare Energien, für Elektromobilität, für Gießereitechnik und viele Weitere.

Beispielhaft sei der Ingenieur für Chemietechnik genannt. Er erforscht und entwickelt, plant und überwacht chemische und physikalische Verfahren in den entsprechenden Anlagen, besonders der chemischen Industrie. Technischer Kundendienst und Vertrieb kann ebenfalls zu den Aufgaben gehören.

Zugang zu der Tätigkeit bekommt man durch ein abgeschlossenes Studium des Chemieingenieurwesens, wobei abstrakt-logisches Denken, rechnerische Fähigkeiten und technisches Verständnis eine Rolle spielen. Auch die Befähigung zum Planen und Organisieren ist wichtig. Die Verdienstmöglichkeiten liegen bei etwa 4.600 bis 5.500 Euro brutto monatlich. Synonym verwendet wird häufig der Titel Chemieingenieur oder Prozessingenieur für Chemie. In der DDR war die Bezeichnung Diplom-Ingenieur der Fachrichtung Chemiefasertechnologie bzw. der Fachrichtung Chemische Technik üblich.

Wer sich selbstständig machen möchte, kann ein eigenes Labor für Analyse-und Labordienstleistungen gründen. Auch als Gutachter oder Sachverständiger ist eine Existenzgründung denkbar. Die Industrie 4.0 ist das Zeichen der Zeit auch für diese Ingenieure. Sie greifen auf die intelligente Verzahnung industrieller Produkte mit Informations-und Kommunikationstechnik zurück. Chemiefachkräfte werden in der Zukunft noch enger mit den Fachleute aus Maschinenbau, Informatik und Elektrotechnik zusammenarbeiten, um die vernetzte Fertigung voranzutreiben und die vorausschauende Wartung zu ermöglichen.