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Laborassistent: Was genau macht man in diesem Beruf?

Freude am Forschen, Experimentieren und Neuem ist Voraussetzung für diesen Beruf. Der vielfältige Einsatz, der in diesem Beruf möglich ist, macht ihn besonders interessant. Spezialisierungen sind in viele Richtungen möglich. Untersuchungen und deren Auswertungen, das Erstellen von Ergebnisprotokollen und mehr gehören zur Arbeit. Dabei muss mit modernster Technik gearbeitet werden.

Korrekt heißt der Beruf Medizinisch-technischer Laborassistent. Er ist vorwiegend im Einsatz für die Untersuchung von Körperflüssigkeiten und Gewebeproben von Menschen für die Gesundheitsvorsorge oder die Erkennung von Krankheiten.

Die bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen dauert drei Jahre und endet mit einer staatlichen Abschlussprüfung. Die Laborassistenten arbeiten in Arztpraxen und Krankenhäusern, in medizinischen Laboren und bei Blutspendediensten.

Voraussetzung für die Ausbildung ist ein mittlerer Schulabschluss oder ein Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung. Außerdem benötigt wird ein ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung, ein Führungszeugnis und der Nachweis über diverse Impfungen. Manche Schulen legen bei der Auswahl der Schüler Wert auf gute Zensuren in naturwissenschaftlichen Fächern.

Neben der praktischen Ausbildung im Krankenhaus werden theoretische Kenntnisse vermittelt über Stoffwechselprodukte, Krankheiten, körpereigene Abwehr, ethische Grundsätze, Blutbeschaffenheiten, wie Proben untersucht werden oder wie man krankhafte Gewebeveränderungen erkennt, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Der Verdienst liegt brutto monatlich für Laborassistenten bei etwa 2.900 bis 3.200 Euro. Kompetenzen werden verlangt, wie etwa Serologie, Zytologie, Zellkulturforschung, Histologie, Hämatologie, Biomedizin, Immunhämatologie, Probeentnahme und viele mehr. Auch ein Sachkundenachweis FELASA (Versuchstierkunde und Tierexperimente) ist ggf. erforderlich.

Für die Laborassistenten gibt es eine ganze Reihe von Aufstiegsweiterbildungen, wie Biomedizinischer Fachanalytiker oder Studienfächer wie Molekularwissenschaft oder Chemie. Auch kann man eine Technikerweiterbildung in Medizintechnik absolvieren oder eine kaufmännische Weiterbildung als Betriebswirt. Natürlich ist der Beruf auch eine gute Grundlage für das Studium der Humanmedizin oder der medizinischen Technik.

Eine spezielle Einsatzmöglichkeit besteht außerdem als Medizinisch-technischer Assistent für Nuklearmedizin.