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Was versteht man unter Objektplanung?

Eine Objektplanung bezieht sich meist auf Architekten oder Bauingenieure. Es handelt sich um Bauwerke, die vom Architekt (betreffs Konstruktion und Statik) sowie vom Bauingenieur (Tragwerksplanern) geplant werden.

Die Objektplanung im meist angewendeten Sinne obliegt also dem Architekten, der städtebauliche Belange berücksichtigt, Statik und Haustechnik beachtet, gestaltet, und sich um die funktionale und wirtschaftliche Seite des Planes kümmert.

Für den Objektplaner gehören viele Teilbereiche dazu, wie Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwürfe, Genehmigungs-und Ausführungsplanung, Kostenermittlung und vieles mehr.

Er berät mit dem Bauherrn, um dessen Vorgaben und Vorstellungen umsetzen zu können. Zudem koordiniert er die Fachfirmen, und überwacht die Ausführung des Baus.

Gute Objektleiter sind gestalterisch innovativ, haben viel Wissen hinsichtlich Konstruktion und Statik, können Materialdifferenzierung und Proportionen gut einarbeiten und haben ein „Händchen“ für Farbgestaltung. Dazu kommen praktische Erfahrungen und technisches Wissen, Organisationstalent und ein perfektes Auftreten bei Verhandlungen mit Behörden. Außerdem können sie gut mit dem Auftraggeber und den Fachleuten umgehen.

Natürlich muss auch die Objektplanung entsprechend honoriert werden. Preisvereinbarungen mit Architekten und Ingenieuren müssen sich an ein staatliches Preisrecht halten. Diese Honorarordnung für die Berufsgruppen, kurz HOAI, umfasst Höchst-und Mindestsätze, zwischen denen man sich bewegen muss.

Das Berechnungsverfahren ist dort ebenfalls festgeschrieben. Ein Honorar, welches außerhalb des Rahmens liegt, ist unwirksam und wird ersetzt. Doch dieses Preisrecht gilt nicht für alle Planungsleistungen, die erbracht werden können oder müssen. Enthalten sind die sogenannten Grundleistungen. Alle anderen Leistungen können frei verhandelt werden.

Grundsätzlich gilt: bei Bauwerken und Anlagen wird das Honorar für das Objekt ermittelt (beispielsweise ein Gebäude). Bei Flächenplanungen bildet die Grundlage der Honorarberechnung die Art der Planung; ob es sich um einen Flächennutzungsplan oder einen Bebauungsplan handelt beispielsweise.

Auch werden die Schwierigkeit der Planung berücksichtigt, der Umfang des Objektes und der Leistungsumfang. Die Schwierigkeit der Planung wird bei der Objektplanung in 5 Honorarzonen eingeteilt: von sehr geringe Planungsanforderungen über gering, durchschnittlich, überdurchschnittlich bis zu sehr hohen Planungsanforderungen.