Stellenangebote für Techniker

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Techniker: Was genau macht man in diesem Beruf?

Die Abschlussbezeichnung „staatlich geprüfter Techniker“ darf nur führen, wer eine entsprechende Aufstiegsweiterbildung an einer Fachschule für Technik absolviert hat. Dazu muss das Staatsexamen bestanden worden sein. Meist sind dies staatliche Fachschulen, aber es gibt auch private Bildungsträger dieser Fachrichtung.

Zugangsvoraussetzung für eine solche Ausbildung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung in einer entsprechenden Fachrichtung. Diese muss mindestens zwei Jahre lang gewesen sein. Außerdem muss der Student eine Tätigkeit in diesem Beruf von mindestens einem Jahr nachweisen können. Als Alternative wird gewertet, wenn man ohne Berufsabschluss den Nachweis einer siebenjährigen qualifizierten Tätigkeit in einer Fachrichtung des Berufes erbringen kann. Auch eine Verwendung bei der Bundeswehr kann mit entsprechender Bescheinigung gelten.

Der staatlich geprüfte Techniker muss in seiner Weiterbildung verschiedene Bereiche abdecken, wie Sprache und Kommunikation (Deutsch und Englisch), Gesellschaft und Umwelt (Politik, Wirtschaft, Recht und Umwelt) sowie Personalentwicklung.

Auf den Beruf bezogen sind dies Unterrichtsinhalte wie Mathematik, das Analysieren mechanischer Baugruppen, die Verwaltung und Präsentation betrieblicher Daten oder auch alles rund um mechatronische Systeme. Außerdem können dazu gehören Existenzgründung und Unternehmensführung, Berufs-und Arbeitspädagogik und Weitere.

Eine Ausbildereignungsprüfung kann integriert werden.

Um im Ausland eine bessere Verständigung zu erreichen, wird der „staatlich geprüfte Techniker“ übersetzt mit „State-Certified Engineer“ oder „State-certified technical engineer“. Rechtsgültig ist jedoch nur ein amtliches Fachschulzeugnis mit der Vergabe des Berufstitels „staatlich geprüfter Techniker“.

Im Laufe der Ausbildung wählt man einen Schwerpunkt, der zu einer Spezialisierung im Beruf führt. Dieser zeigt sich dann im Titel, wie „Techniker der Fachrichtung Maschinentechnik“ oder „Techniker der Fachrichtung Werkstofftechnik“. Der Abschlusstitel erlaubt in allen Handwerken der Fachrichtung die Eintragung in die Handwerksrolle, die bei der Handwerkskammer geführt wird. Der Techniker ist berechtigt, in einem Handwerksbetrieb die Ausbildung der Lehrlinge zu übernehmen. Auch als technischer Fachlehrer darf der Techniker an einer Berufsschule arbeiten.

Es gibt weiterführende Lehrgänge, wie den „Internationalen Schweißtechniker“. Dieser Abschluss ist weltweit gültig.