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Stellenangebot: wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) (als Doktorand*in oder Postdoktorand*in, Entgeltgruppe 13 TV-L, 65 %)

Neuer Graben 29, 49074 Osnabrück Vollzeit

Die Abteilung Biomedizinische Grundlagen am Institut für Gesundheitsforschung und Bildung des Fachbereichs Humanwissenschaften sucht zum 01.02.2027 eine*n

wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d)
(als Doktorand*in oder Postdoktorand*in, Entgeltgruppe 13 TV-L, 65 %)


zunächst befristet bis zum 31.01.2030.


Projektbeschreibung:

Zytotoxische Lymphozyten, darunter zytotoxische T-Zellen (CTLs) und natürliche Killerzellen (NK-Zellen), sind essenziell für die Immunüberwachung sowie die Eliminierung virusinfizierter und maligner Zellen. Obwohl ihre Funktion traditionell als primär durch Zytokinsignale gesteuert angesehen wird, deuten neue Erkenntnisse darauf hin, dass physiologische mechanische Kräfte eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der Immunkompetenz spielen können.

Das Forschungsprojekt „Cyclic Mechanical Forces Sustain Cytotoxic Immune Competence“ untersucht, wie zyklische mechanische Kräfte, denen Immunzellen während der Zirkulation ausgesetzt sind, wie beispielsweise atemabhängige Gewebedeformationen, die Effektorfunktionen von CTLs und NK-Zellen regulieren. Mithilfe innovativer in-vitro-Modelle, biomechanischer Stimulationsplattformen, moderner Live-Cell-Imaging-Verfahren und molekularbiologischer Methoden sollen die physikalischen und molekularen Mechanismen aufgeklärt werden, durch die zyklische mechanische Reize die zytotoxische Immunfunktion aufrechterhalten und Immunantworten unter physiologischen sowie krankheitsrelevanten Bedingungen beeinflussen.

Ihre Aufgaben:

  • Planung und Durchführung komplexer in-vitro-Experimente mit primären humanen und murinen Immunzellen unter definierten mechanischen Stimulationsbedingungen
  • Untersuchung der Auswirkungen zyklischer mechanischer Kräfte auf Aktivierung, Migration, Infiltration und Zytotoxizität von CTLs und NK-Zellen
  • Analyse zellulärer Antworten mittels Durchflusszytometrie, hochauflösender und automatisierter Mikroskopie, molekularbiologischer Verfahren sowie funktioneller Zytotoxizitätsassays
  • Mitwirkung bei der Weiterentwicklung biomechanischer Stimulationsplattformen und quantitativer experimenteller Methoden
  • Beteiligung an Datenanalyse, Interpretation wissenschaftlicher Ergebnisse, Präsentationen auf Fachkonferenzen sowie der Erstellung wissenschaftlicher Publikationen
  • Gelegenheit zur Promotion ist in einem spannenden Projekt zu einer grundlegenden Fragestellung der Immunologie an der Schnittstelle von Biomechanik und Immunregulation gegeben

Einstellungsvoraussetzungen:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (für Postdoktorand*innen zusätzlich eine abgeschlossene Promotion) in Immunologie, Zellbiologie, Biomedizin, Biophysik, Biotechnologie, Molekularbiologie oder einem verwandten Fachgebiet

Idealerweise verfügen Sie über:

  • Starkes Interesse an Immunologie, Mechanobiologie und interdisziplinärer biomedizinischer Forschung
  • Praktische Erfahrung in Zellkultur und immunologischen Methoden
  • Erfahrung in Durchflusszytometrie, Mikroskopie, Molekularbiologie oder computergestützter Bildanalyse ist von Vorteil
  • Interesse an quantitativen und mechanistischen Forschungsansätzen
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Hohe Motivation, Selbstständigkeit und Freude an der Arbeit in einem kooperativen Forschungsteam

Wir bieten Ihnen:

  • Eine anspruchsvolle Forschungsumgebung in einem wachsenden Team mit flachen Hierarchien
  • Zugang zu modernsten Technologien für Live-Cell Imaging, hochauflösende Mikroskopie, Durchflusszytometrie und biomechanische Analysen
  • Umfassende Ausbildung im Moushandling (FELASA-Zertifizierung), modernen experimentellen und quantitativen Forschungsmethoden
  • Individuelle Betreuung und strukturierte Unterstützung entsprechend der jeweiligen Karrierestufe und den projektbezogenen Aufgaben
  • Möglichkeiten zur Präsentation der Forschungsergebnisse auf nationalen und internationalen Konferenzen sowie zur Mitwirkung an hochwertigen wissenschaftlichen Publikationen

Als familiengerechte Hochschule setzt sich die Universität Osnabrück für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein.

Die Universität Osnabrück setzt sich für Chancengleichheit, Vielfalt und die berufliche Gleichstelltung der Geschlechter ein. Wir fördern eine Wissenschafts-und Arbeitskultur, die gerechte Chancen sowie ein diskriminierungsfreies Lern-, Lehr- und Arbeitsumfeld ermöglicht. Dabei streben wir eine gerechte Repräsentation aller gesellschaftlichen Gruppen unter unseren Mitarbeitenden an und wirken Unterrepräsentanzen entgegen.

Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung und ihnen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Motivationsschreiben, Zeugnisse sowie Kontaktdaten von drei wissenschaftlichen Referenzpersonen) ausschließlich in elektronischer Form (als eine Datei im PDF-Format) bis zum 18.11.2026 an die Geschäftsstelle des Instituts für Gesundheitsforschung und Bildung unter bewerbungigb@uni-osnabrueck.de mit dem Betreff „BMG-WiMi-RiseUp“.

Weitere Informationen zu dieser Stellenausschreibung erteilt Frau Prof. Dr. Bin Qu ( bin.qu@uni-osnabrueck.de).

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