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Anlagenmechaniker Sanitärtechnik: Was genau macht man in diesem Beruf?

Anlagenmechaniker für Sanitär,- Heizungs- und Klimatechnik installieren sämtliche entsorgungstechnischen und versorgungstechnischen Anlagen, und halten diese auch instand sowie reparieren sie. Dazu gehören Gas und Heizung, Wasser und Abwasser, Klimageräte und dergleichen mehr.

Der dreieinhalbjährige Ausbildungsberuf gehört zu Industrie und Handwerk. Die Fachkräfte sind in versorgungstechnischen Installationsbetrieben tätig oder bei Heizungs- und Klimabauern.

Der Zugang zur Ausbildung führt über einen Hauptschulabschluss oder einen mittleren Bildungsabschluss. Wichtige Schulfächer sind dabei Physik und Mathematik sowie Werken und Technik. Vorläuferberufe sind Gas-und Wasserinstallateur sowie Zentralheizungs-und Lüftungsbauer, wobei in der DDR die Begriffe „Installateur für Heizung und Lüftung“ (1970-85) sowie „Heizungsinstallateur“ (1985-90) üblich waren.

Zu den Ausbildungsinhalten zählt es Messungen durchzuführen, Bleche und Rohre zu verarbeiten, Dämm-und Dichtungsmaßnahmen durchzuführen, Aufträge entgegenzunehmen und zu planen sowie Kunden einzuweisen, um nur ein paar der Tätigkeiten zu nennen, die der Anlagenmechaniker erledigen muss. Überdies gibt es während der Ausbildung die Möglichkeit der Spezialisierung in den Fachgebieten Sanitärtechnik oder Heizungstechnik sowie Lüftungs-und Klimatechnik oder erneuerbare Energien und Umwelt.

Zusatzqualifikationen sind möglich wie der „Assistent für Energie und Ressourcen im Handwerk“, oder die „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“ sowie für die Absolventen eines mittleren Bildungsabschlusses der „Europaassistent“.

Die Verdienstmöglichkeiten für das Fachpersonal liegen bei etwa 14 – 16,50 Euro pro Stunde brutto. Kernkompetenzen der Fachleute sollten sein Haustechnik und Klimatechnik, Heizungs-und Lüftungstechnik, Mess-, Steuer- und Regeltechnik sowie Montage der Versorgungstechnik, Pellets-und Hackschnitzelheizungen, Rohrinstallationen und Sanitärinstallation sowie Versorgungstechnik. Dazu kommen Kompetenzen wie Dampfkesselanlagen oder Elektrotechnik, Fotovoltaik oder Badplanung und vieles mehr.

Aufstiegsweiterbildungen sind möglich als Installateur-und Heizungsbaumeister, oder auch Techniker für Heizungs-, Lüftungs-und Klimatechnik. Als Studienrichtungen kommen in Betracht Versorgungstechnik oder Gebäudetechnik, um nur Beispiele zu nennen.

Der Trend des Berufes geht in Richtung der Abwärmenutzung bei Kälte-und Klimaanlagen oder auch der vernetzten Wohnungs-und Versorgungstechnik. Dies erfordert ständige Weiterbildungen von den Fachleuten.