Stellenangebote für Bademeister

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Bademeister: Was genau macht man in diesem Beruf?

Bademeister bzw. Badewärter übernehmen in einem Schwimmbad die Wasseraufsicht. Sie achten auf die Besucher und dass diese die Schwimmbadordnung einhalten. Sie sind für die Sicherheit der Gäste verantwortlich und kümmern sich um die Sauberkeit des Bades.

Sie arbeiten für Bäderbetriebe oder kommunale Einrichtungen, Freizeitbäder und Ähnliche. Zugang zu dieser Arbeit hat man über eine duale Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe. Natürlich müssen die Bademeister über eine Erste-Hilfe-Ausbildung verfügen sowie das Rettungsschwimmerabzeichen. Beides ist Teil der Ausbildung, muss aber nachgewiesen werden, wenn jemand Berufsfremdes Badewärter wird.  

Die hauptsächliche Aufgabe besteht darin, den Badebetrieb kontinuierlich zu beobachten und Gefahrensituationen richtig einzuschätzen. Dabei muss die richtige Maßnahme ergriffen werden, wenn es zu einem Notfall kommt. Verunglückte werden vom Badewärter aus dem Wasser gerettet, der dann Erste-Hilfe-Maßnahmen und Wiederbelebungsmaßnahmen einleitet. Auch obliegt es ihm, den Zustand von Schwimmbecken und Sprunganlage zu prüfen, theoretischen und praktischen Schwimmunterricht zu erteilen (Kindern und Erwachsenen) oder auch die Wasserqualität regelmäßig zu prüfen. Diverse Prozesse der Wasseraufbereitung werden ebenfalls vom Bademeister geprüft und gesteuert. Auch Verwaltungstätigkeiten gehören zum Job und Öffentlichkeitsarbeit, je nach Arbeitgeber und vereinbarten Tätigkeiten.

Sofern der Arbeitgeber nach Tarif des öffentlichen Dienstes bezahlt, liegt die monatliche Bruttovergütung etwa zwischen 2.600 und 2.900 Euro. Es gibt in diesem Beruf eine Aufstiegsweiterbildung zum Meister für Bäderbetriebe. Auch diverse Neuerungen sind mit dem Job verbunden, die den Bademeistern abverlangen, sich mit neuer Technik auseinanderzusetzen. Denn es werden zunehmend Drohnen in der Wasserrettung eingesetzt, was bereits in Mecklenburg-Vorpommern erprobt worden ist. So kann Ertrinkenden schneller eine Schwimmhilfe zugeworfen werden, was hilfreich ist, bis die Rettungskräfte vor Ort sind. Die Wasserwacht setzt in diese neuen Möglichkeiten viel Hoffnung, Vermisste schneller zu finden und die Arbeit der Rettungsschwimmer damit sicherer zu machen. Allerdings gehen damit auch vermehrte Anforderungen an die Bademeister einher.