Stellenangebote für Inspektor

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Was macht ein Inspektor?

Inspektoren sind im Notardienst tätig und unterstützen die Notare bei ihren Tätigkeiten. Sie kümmern sich um die Vor-und Nachbereitung diverser Vorgänge. Die berufliche Weiterbildung, die den Job als Inspektor im Notardienst ermöglicht, dauert drei Jahre und ist durch die Notarkasse geregelt. In dieser Zeit ist man Inspektorenanwärter.

Ein Inspektor arbeitet in selbstständigen Notarkanzleien oder auch als Angestellter der Notarkasse. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist eine abgeschlossene Ausbildung samt abgelegter Prüfung zum Notarfachangestellten sowie die Eintragung in das Verzeichnis der Inspektoranwärter. Um zur Inspektorenprüfung zugelassen zu werden, muss man den Vorbereitungsdienst erfolgreich abgeschlossen haben.

Zum Zeitpunkt der Prüfung sollte man jünger als 27 Jahre sein. Von der Notarkasse werden die Eintragungen in das Verzeichnis der Inspektorenanwärter zahlenmäßig beschränkt. Um eingetragen zu werden, muss man das Auswahlverfahren erfolgreich absolviert und einen Dienstvertrag mit einem Notar vorzuweisen haben.

Weiterbildungsinhalte sind unter anderem die Büroorganisation, Urkunden-und Verhandlungstechniken, Kostenordnung, Bundesnotarordnung, Handelsgesetzbuch, Bürgerliches Gesetzbuch und vieles Weitere.

Zu den Aufgaben im Einzelnen gehört es, Notare durch Sachbearbeitertätigkeiten zu unterstützen, Vorbesprechungen zu Beurkundungen durchzuführen, notarielle Urkunden vorzubereiten und zu entwerfen, beurkundete Verträge nachzubearbeiten oder auch in der Aus-und Weiterbildung von Notarfachangestellten mitzuwirken.

Der Verdienst solcher Inspektoren liegt etwa zwischen 3.200 und 4.000 Euro brutto monatlich. Zu den Kompetenzen gehören Vertrags-und Sozialrecht, Registerrecht und vieles mehr.

Aufstiegsweiterbildungen sind Studienfächer wie Rechtswissenschaft und öffentliches Recht sowie Wirtschaftsrecht. Der Trend des Berufes geht hin zu elektronischen Gerichtsakten. Dies soll bis zum Jahr 2022 durchgehend durchgeführt werden. Nur Privatpersonen dürfen dann noch per Fax oder Post Schreiben einreichen; der Schriftverkehr mit Gerichten erfolgt nur noch elektronisch. In den weiteren Jahren wird die gesamte Justiz digitalisiert, sodass hier eine Menge Arbeit sowie Neuerungen auf die damit verbundenen Berufe wie den Inspektor zukommen. Auch in der Ausbildung/Weiterbildung zum Inspektor spielt dies eine große Rolle.