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Stellenangebote Agrartechnik – die wichtigsten Fragen

Was studiert man in der Agrartechnik?

Das Studium der Agrartechnik bildet eine Schnittstelle zwischen Ingenieurwissenschaften, Technik und Naturwissenschaften. Die spezielle Ausrichtung des Maschinenbaus im Hinblick auf die Technik der Landwirtschaft ist ein hochinteressantes Thema.

Dabei lernt man nicht nur wie die Maschinen der Landwirtschaft funktionieren, sondern auch gleich die Grundlagen und Hintergründe der landwirtschaftlichen Produktion. Dafür werden Fächer gelehrt wie Mathematik und Chemie, Biologie und Botanik, Physik und Statistik, natürlich landwirtschaftliche Maschinen und Mechatronik, Landtechnik und Agrarwissenschaft, aber auch Informatik und vieles mehr.

Welche beruflichen Möglichkeiten gibt es im Bereich Agrartechnik?

Agrartechniker sind Spezialisten, die es nicht allzu häufig gibt. Deshalb sind Fachleute mit dieser Ausbildung begehrt. Die heutigen Anforderungen, wie der schonende Umgang mit Ressourcen, sorgen für eine immer schnellere Entwicklung von technischen Geräten, besonders in der Landwirtschaft. Arbeiten kann man mit dieser Ausbildung deshalb in verschiedenen Ausrichtungen, wie als Landmaschinenkonstrukteur oder auch als Berater beim Verkauf/Einkauf solcher Gerätschaften. Selbst als Produktmanager kann man seine Nische finden.

Wie wird man Agrartechniker?

Die Agrartechnik wird in verschiedenen Universitäten als Studiengang mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten. Derzeit gibt es 13 Hochschulen mit 26 Studiengängen.

Als Voraussetzungen für das Studium gelten die Hochschulreife oder alternativ ein Meistertitel oder eine landwirtschaftliche Ausbildung plus mindestens zweijähriger Berufserfahrung. Zudem wird verlangt, ein sechswöchiges Praktikum in einem landwirtschaftlichen Betrieb zu absolvieren.

Wer das Masterstudium anstrebt, ohne vorher den Bachelor in Agrartechnik zu absolvieren, kann dies auch mit einem Bachelor-Abschluss in einer Ingenieurwissenschaft oder im Maschinenbau.

Das Bachelor-Studium der Agrartechnik dauert in der Regel 7 Semester. In dieser Zeit gibt es viel theoretisches Wissen, vor allem zur Konstruktion landwirtschaftlicher Geräte. Doch in diesem Studium sind auch diverse praktische Arbeiten involviert. Das Masterstudium nimmt noch einmal 4 Semester ein.

Was verdient ein Agrartechniker?

Nach bestandenem Bachelor-Abschluss beträgt das durchschnittliche jährliche Bruttogehalt etwa 42.000 Euro.