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Stellenangebote Ausbilder - die wichtigsten Fragen

Was macht ein Ausbilder?

Die zahlreichen Inhalte von Ausbildungsrahmenplänen, die es für die einzelnen Berufe gibt, werden von den Ausbildern in die Praxis umgesetzt.

Sie arbeiten im Unternehmen, wo sie die Auszubildenden (mit) auswählen und die Einhaltung des betrieblichen Ausbildungsplanes überwachen.

Sie kontrollieren dabei die Ausbildungsnachweise und unterweisen die Auszubildenden in Inhalten praktischer und theoretischer Art.

Welche Aufgaben hat der Ausbilder?

Der Ausbilder führt den betrieblichen Teil der Ausbildung durch und ist der Ansprechpartner für die Lernenden im Unternehmen.

Die Leistungen, Lernfortschritte und das Verhalten der Jugendlichen wird vom Ausbilder bewertet und überwacht.

Außerdem ist er zuständig, wenn es zwischen den Auszubildenden und den Mitarbeitern zu Problemen kommt.

Er ist dafür verantwortlich, die sogenannten Ausbildungsakten zu führen und bei Lernschwierigkeiten individuelle Förderungen anzuregen und selbst durchzuführen.

Welches Verhältnis hat der Ausbilder zur Berufsschule und zur IHK?

Selbstverständlich überwacht der Ausbilder auch, ob die Lehrlinge regelmäßig die Berufsschule besuchen und dort die gewünschten Ergebnisse erbringen.

Die Auszubildenden müssen zu Prüfungen und Lehrgängen angemeldet werden, was ebenfalls in den Arbeitsbereich des Ausbilders fällt. Er verfasst ihre Arbeitszeugnisse bzw. wirkt bei deren Erstellung mit.

Unter Umständen ist es dem Ausbilder zugedacht, dass er in der Prüfungskommission der IHK sitzt und dort mitwirkt.

Wie wird man Ausbilder?

Um diesen Job zu erledigen, muss der Ausbilder selbst einige Fortbildungen durchlaufen.

So wird er unterrichtet in den Kriterien zur Auswahl von Auszubildenden oder der Auswahl von Ausbildungsberufen für das Unternehmen. Er kann sich während seiner Fortbildung spezialisieren auf Ausbildungen in Gewerben oder im Handwerk, im öffentlichen Dienst oder der Landwirtschaft sowie im Bergwesen.

Seit 2009 ist es wieder Pflicht, eine sogenannte Ausbilder-Eignungs-Prüfung zu absolvieren.

Des Weiteren ist es wichtig, eine abgeschlossene Berufsausbildung zu besitzen und einige Berufserfahrung.

Stattdessen wird auch anerkannt, eine Prüfung in einer dem Ausbildungsberuf entsprechenden Fachrichtung mit Berufspraxis nachzuweisen oder einen Abschluss eines Hochschulstudiums mit anschließender Berufspraxis.

Ausbilder für anerkannte Ausbildungsberufe können in den verschiedensten Branchen tätig sein sowie auch im öffentlichen Dienst.

Was verdient ein Ausbilder?

Ein Ausbilder verdient im Schnitt pro Monat 2.300 Euro und 3.700 Euro.

Das Gehalt richtet sind nach Branche, Region und dem Unternehmen, für das ausgebildet wird. Die Verdienstspanne zeigt, dass es sich Spezialisierung und eigene Weiterbildung lohnt, um als Experte sein Wissen und können gezielt weiterzugeben.

Wie macht man als Ausbilder Karriere?

Als Ausbilder können Sie in die in die private oder öffentliche Weiterbildung wechseln und dort eine Fach- oder Führungsaufgabe übernehmen.

Auch Online-Ausbildung - Stichwort Google Classroom - liegt im Trend und bietet für gute Ausbilder nahezu unbegrenzte Entfaltungsmöglichkeiten sowohl persönlich wie auch beruflich.