Wer ein hohes Gehalt anstrebt, benötigt meist einen höheren Abschluss
Für ein auskömmliches Gehalt ist ein Berufsabschluss entscheidend, denn damit liegt das durchschnittliche Monatseinkommen deutlich über dem von Personen ohne beruflichen Ausbildungsabschluss. Nach aktuellen Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft verdient ein Arbeitnehmer ohne Abschluss im Schnitt 3.432 Euro pro Monat brutto. Am oberen Ende der Skala befinden sich Beschäftigte mit Promotion oder Habilitation. Sie bringen es im Schnitt auf 9.476 Euro monatlich.
Auf dem zweiten Platz rangieren Arbeitnehmer mit Master, Diplom oder Staatsexamen (7.019 Euro). Danach folgen Meister-, Techniker- und Fachschulabschluss (5.405 Euro), noch vor dem Bachelor (5.289 Euro). Ein anerkannter Berufsabschluss bringt im Mittel 4.125 Euro pro Monat.
Weitere Einflussfaktoren für das Gehalt
Neben dem Abschluss spielen verschiedene weitere Faktoren eine Rolle bei der Höhe des Gehalts, vor allem:
- die Berufserfahrung
- die Region, in der das Unternehmen ansässig ist
- die Branche
- die Unternehmensgröße.
Zum Vergleich: Der mittlere Bruttojahresverdienst in Deutschland (Median) lag im Jahr 2025 laut Statistischem Bundesamt einschließlich Sonderzahlungen bei 54.066 Euro. Das sind auf zwölf Monate gerechnet 4.505 Euro pro Monat. Dabei erzielten die oberen zehn Prozent der Vollzeitbeschäftigten ein Bruttojahreseinkommen von 100.719 Euro oder mehr. Die unteren zehn Prozent kamen nur auf 33.828 Euro oder weniger. Das oberste Prozent der Vollzeitbeschäftigten erhielt ein Jahreseinkommen von 219.110 Euro oder mehr.