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Arbeitsmarkt: Was genau versteht man darunter?

Wie genau steht es eigentlich derzeit um den Arbeitsmarkt in Deutschland? Wie sind die Chancen bei der Stellensuche? Wie hoch ist die Erwerbstätigkeit?

Arbeitsmarkt - Definition

Man versteht unter dem Arbeitsmarkt einen Markt, auf dem Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammentreffen und bei dem der Produktionsfaktor Arbeit herauskommt. Für die meisten Menschen ist die Arbeit die Hauptquelle von Einkommen, Status und Selbstwertgefühl, was bedeutet, dass dem Arbeitsmarkt eine ganz besondere Bedeutung zukommt.

Der Arbeitsmarkt setzt jedoch voraus, dass Menschen ihren Lebensunterhalt nicht über eigene Produktionsmittel wie Kapital und Boden sichern können. Sie sind darauf angewiesen, für andere zu arbeiten und zwar gegen Entgelt. Das bedeutet, dass auf dem Arbeitsmarkt eine bestimmte Arbeitskraft für eine bestimmte Arbeitszeit und mit einer bestimmten Qualifikation gesucht und bachgefragt wird. Arbeitnehmer verkaufen oder vermieten also genau genommen ihre Arbeit an einen Arbeitgeber, unter dessen Weisungsrecht sie Güter oder Dienstleistungen erstellen oder erbringen.

Das Arbeitsangebot wird von der Bevölkerungsentwicklung, der Erwerbsbeteiligung, dem Arbeitsentgelt und der gewünschten Arbeitszeit bestimmt.

 

Der Arbeitsmarkt in Deutschland

Der Arbeitsmarkt in Deutschland steht zurzeit im europäischen Vergleich ausgesprochen gut da. Immerhin haben vier von fünf Menschen im Alter zwischen 20 und 67 Jahren eine bezahlte Tätigkeit, der sie nachgehen. Die Erwerbstätigenquote liegt in Deutschland bei 79% und nimmt somit nach Schweden europaweit die zweite Stelle ein.

Sogar der Anteil an Erwerbstätigen in der Altersgruppe zwischen 65 und 69 Jahren ist überdurchschnittlich hoch. Sie hat sich zwischen den Jahren 2007 und 2017 mehr als verdoppelt auf 16%. Der EU Durchschnitt liegt bei dieser Altersgruppe bei 13%.

Die Sonderstellung des Arbeitsmarkts

Der Arbeitsmarkt wird vor allem auch dadurch geprägt, dass die Tarifvertragsparteien bei Verhandlungen den Lohn mitbestimmen. Außerdem wird der Arbeitsmarkt in mehrere Teilarbeitsmärkte für bestimmte Berufsgruppen und Branchen unterteilt. Weiterhin lässt sich der Arbeitsmarkt auch unterteilen in Voll- und Teilzeitarbeitskräfte, in Arbeiter und Angestellte, aber auch in Stamm- und Randbelegschaft.