Content Manager

Content Manager: Berufsbild, Ausbildung und Gehalt

In der heutigen digitalisierten Welt hat sich die Rolle des Content Managers als essenziell für Unternehmen aller Größenordnungen herauskristallisiert. Diese Position, die noch vor wenigen Jahren kaum bekannt war, ist nun ein fester Bestandteil vieler Organisationen. Als Content Manager übernehmen Sie die Planung, Erstellung und Optimierung von Inhalten, die gezielt auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten sind. Sie arbeiten eng mit verschiedenen Abteilungen wie Marketing, IT und Redaktion zusammen und stellen sicher, dass die Botschaften Ihres Unternehmens klar und wirkungsvoll kommuniziert werden.

Das Wichtigste auf einen Blick

Beruf Content Manager (m w d) 

  • Content-Strategie entwickeln und umsetzen
  • Inhalte erstellen und verwalten
  • Analyse und Optimierung von Content
  • Zusammenarbeit und Projektmanagement
  • SEO-Kenntnisse anwenden

Was macht ein Content Manager (m w d) ?

Ein Content Manager arbeitet in der PR Abteilung von Unternehmen oder geht im Sektor des E Commerce seinem Job nach. In seinem Beruf erweist er sich nicht nur als Organisationstalent, sondern pflegt Texte und Bilder in Webseiten ein. Dabei nutzt er ein Content-Management-System (CMS), um digitale Inhalte zu verwalten und zu pflegen. So schafft er einen aussagekräftigen Content für die jeweilige Zielgruppe.

Die Aufgaben einer Managerin oder eines Managers im Bereich des Content Managements sind ebenso anspruchsvoll wie abwechslungsreich. Das Einpflegen von Text- oder Bildmaterial ist nur ein Teil der Bereiche, für die ein Content Marketing Manager zuständig ist.

Hauptaufgaben und Verantwortungsbereiche von Content Managern

  • Entwicklung einer gezielten Content Strategie für Blogs und Social Media
  • Planung und Erstellung von Inhalten
  • Veröffentlichung und Verwaltung von Content
  • Analyse und Optimierung
  • Videobearbeitung sowie Pflege und Aktualisierung von Podcasts oder Blogposts
  • Einrichtung und Nutzung von Content Management Systemen (CMS)

Webseiten und Social Media Kanäle wie Facebook oder Instagram sind keine reinen Unterhaltungsmedien. Content Manager kennen ihr Potenzial als Marketingplattformen. Sie pflegen ein Bild oder einen Text gezielt ein, um das Interesse der Zielgruppe zu erhöhen. Auch das Erstellen von Kanälen ist eine Strategie aus der Marketingbranche.

Im Beruf einer Content Managerin oder eines Content Managers zählt das Planen von relevantem Inhalt zu den grundlegenden Aufgaben. Die Mitarbeiter im Content Marketing erstellen Pläne für die Gestaltung einer Webseite oder einer Plattform in den sozialen Medien. Im Anschluss wird der Content veröffentlicht. Eine regelmäßige Aktualisierung bringt die Inhalte auf den neuesten Stand.

Als Content Manager oder Content Managerin entwickelt man Redaktionspläne, führt Projekte durch und greift bei den täglichen Aufgaben am Arbeitsplatz auf das geeignete Content Management System zurück. Unter diesem Begriff verstehen Branchenkenner technische Software, die einfach zu bedienen ist. Mit ihr lassen sich grafische Darstellungen und Textquellen in Blogs oder auf Internetseiten einpflegen.

Auf dem Redaktionsplan werden Fristen für Projekte sowie den dazugehörigen Aufgaben vermerkt. Der Content Manager entwickelt den Zeitplan zusammen mit seinen Kollegen aus dem Content Marketing oder fertigt ihn nach eigenem Ermessen an. Das eigenständige Erstellen eines Redaktionsplans ist eine typische Aufgabe von Führungskräften.

Erforderliche Fähigkeiten und Qualifikationen

Als Content Managerin oder Content Manager benötigt man sowohl fachliche Qualifikationen als auch Soft Skills, um sich im Unternehmen zu beweisen und den Grundstein für die eigene Karriere im Content Management zu legen.

Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium in Fächern wie Kommunikationswissenschaft, Mediendesign oder Medieninformatik gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen, um als Kandidat für die Weiterbildung infrage zu kommen.

Content Manager und Content Managerinnen verfügen über technische Fähigkeiten. Sie kennen sich mit der korrekten Anwendung beziehungsweise dem Verwendungszweck verschiedener Content Management Systeme (CMS) aus. Im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung wird das technische Wissen mit den Kenntnissen über SEO verknüpft. Fachkräfte im Marketing besitzen die Fähigkeit, mithilfe von analytischen Tools geeignete Marketingstrategien zu entwickeln.

Zu den notwendigen Soft Skills zählen Eigenschaften wie Kommunikationsstärke, Teamfähigkeit und Empathie, welche auf die Zielgruppe ausgerichtet ist. Als Content Managerin oder Content Manager versetzt man sich in die werberelevanten Personen hinein und versucht, ihre Interessen aus dieser Perspektive zu analysieren.

Im Beruf als Content Manager kommt man an Kreativität und Storytelling nicht vorbei. Ein gelungener Text fesselt die Zielgruppe und weckt ihr Interesse. Diese Akquise von Lesern oder Kunden funktioniert nicht ohne spannend gestaltete Multimediainhalte. Das Know how versetzt Content Managerinnen und Content Manager in die Lage, das Verhalten der Zielgruppe als Grundlage für die erstellten Inhalte zu nutzen.

Neben den Kommunikationsfähigkeiten erfordert das Projektmanagement ein gewissenhaftes und vor allem planvolles Bearbeiten der anfallenden Aufgaben. Im Beruf des Content Managers oder der Content Managerin passt man den Redaktionsplan den Rahmenbedingungen im Betrieb an. Man setzt die übrigen Mitarbeiter dort ein, wo sie ihre Begabungen am sinnvollsten anwenden.

Für das Berufsbild des Content Managers gibt es keine Ausbildung. Die angehenden Fachkräfte nehmen an einer weiterbildenden Maßnahme teil. In den Seminaren eignen sie sich praktisches und theoretisches Wissen an.

Auf dem Lehrplan stehen Themen wie die Anwendung von Content Management Systemen, das Verfassen von Texten für Blogeinträge und Websites sowie wissenswerte Inhalte über SEO und Marketingstrategien.

Module mit dem Schwerpunkt auf Suchmaschinenoptimierung weisen ähnliche Inhalte auf wie Seminarstunden über zielgruppenorientierte Marketingstrategien. Solche Kurse beinhalten Themenbereiche aus der Psychologie. Die Seminarteilnehmer lernen, wie sie das Verhalten der Zielgruppe als Basis für Texte oder Grafiken auf sozialen Kanälen verwenden.

In der digitalen Fachsprache wird der Begriff 'Suchmaschinenoptimierung' durch das englische Pendant 'Search Engine Optimization' oder 'SEO' ersetzt. Durch eine geschickte Platzierung von Stichworten wird die Adresse der jeweiligen Internetseite auf den vorderen Rängen der Suchergebnisse positioniert. In den Seminaren werden angehende Content Manager über die Relevanz von SEO aufgeklärt und eignen sich Methoden für die entsprechende Optimierung von Webseiten an.

Die Abschlussprüfung wird vor den Prüfern der IHK abgelegt. Im Anschluss erhalten die Absolventen ein Zertifikat, welches sie als Content Manager auszeichnet. Dieses Berufszertifikat ist ein allgemein akzeptiertes Dokument, welches den Bewerbungsunterlagen in kopierter Form hinzugefügt wird.

Typische Arbeitsumgebungen und Branchen

Viele Jobs im Social Media Marketing entsprechen dem Beruf des Content Managers. Arbeitgeber akquirieren Content Managerinnen oder Content Manager für ihre Agenturen. Zudem werden ausgebildete Fachkräfte unternehmensintern im Management eingesetzt.

Branchen mit einer hohen Nachfrage nach Content Managern stellen Arbeitnehmer ein, die über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügen. Dazu zählen der E-Commerce, Verlage oder Redaktionen für Online Magazine. Technologieunternehmen oder Unternehmen mit dem Schwerpunkt auf Öffentlichkeitsarbeit suchen ebenfalls nach erfahrenem Fachpersonal, die sich mit den Aufgaben eines Content Managers auskennen.

Content Manager gehen ihrer beruflichen Tätigkeit im Unternehmen nach oder arbeiten am Heimarbeitsplatz. Eine Kombination aus Remotearbeit und Präsenzzeit ist das dritte Modell. Für außerplanmäßige Meetings oder die gemeinsame Arbeit an Projekten wird der Betrieb aufgesucht. Videokonferenzen werden hingegen virtuell anberaumt.

Gehalt: Was verdienen Content Manager?

Für die Bezahlung von Fachkräften gibt es keine einheitliche Regelung. Das monatliche Content Manager Gehalt variiert im Schnitt zwischen 2.500 und 4.500 Euro, abhängig von Faktoren wie Erfahrung, Qualifikationen, Branche, Unternehmensgröße und Verhandlungsgeschick. Pro Jahr addiert sich die Summe auf rund 37.000 Euro.

Karriereweg und Entwicklungsmöglichkeiten

Herausforderungen im Berufsalltag

Als Content Manager oder Content Managerin steht man vor der Herausforderung, die rasche Entwicklung der Technik in den Arbeitsalltag zu integrieren. Bei den Content Management Systemen sind diese Veränderungen besonders deutlich zu erkennen: Die Systeme werden ständig aktualisiert, sodass die bisherige Version der Software in einem halben Jahr längst als veraltet gilt. Content Manager behalten diese Trends im Blick und passen sich den neuen Bedingungen im Betrieb an.

Ein nicht weniger herausfordernder Aspekt ist das Zeitmanagement bei Projekten. Jeder Projektarbeit liegt ein zeitliches Kontingent zugrunde. Eine spontane Erstellung von Zeitplänen ist keinesfalls ratsam. Stattdessen kommt es auf eine vorausschauende Organisation des Projekts an. Während der Durchführung arbeitet ein Content Manager oder eine Content Managerin nicht nur mit den Kollegen aus der eigenen Abteilung, sondern auch mit Arbeitnehmern aus anderen Abteilungsbereichen zusammen. Für die Zusammenarbeit ist eine flexible Arbeitsweise notwendig, für die man als Manager im Content Marketing praktische Erfahrung benötigt.

Zukunftsaussichten und Trends

Berufsentwicklung und Nachfrage

Der Beruf des Content Managers hat sich im Laufe der Jahre stark weiterentwickelt. Heute sind Content Manager in verschiedenen Branchen und Sektoren wie Technologie, Gesundheitswesen und E-Commerce sehr gefragt. Die Zukunftsaussichten für Content Manager sind äußerst vielversprechend. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und der wachsenden Bedeutung von Online-Präsenzen wird die Nachfrage nach Fachkräften in diesem Bereich weiter steigen. Content Manager, die sich kontinuierlich weiterbilden und auf dem neuesten Stand der Technik bleiben, werden hervorragende Karrierechancen haben.

Digitalisierung und Technologische Fortschritte

Die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft hat einen bedeutenden Einfluss auf das Berufsbild des Content Managers. In Zukunft wird die Datenanalyse eine herausragende Rolle spielen. Für die Erfassung der nutzerspezifischen Daten greifen Content Managerinnen und Content Manager auf digitale Medien zurück. Im Laufe der Jahre werden sie durch neue Content-Formate und Plattformen ergänzt. Diese Entwicklung bezieht sich primär auf den verstärkten Einsatz von künstlicher Intelligenz. Auf dem Stellenmarkt der kommenden Jahre werden Unternehmen intensiv nach Fachkräften suchen, die technisch versiert sind und KI verantwortungsvoll zu nutzen wissen.

Datenanalyse und Künstliche Intelligenz

Datenanalyse und künstliche Intelligenz: Ein zentraler Trend ist der zunehmende Einsatz von Datenanalyse und künstlicher Intelligenz (KI) im Content Management. Content Manager werden in Zukunft verstärkt digitale Medien nutzen, um nutzerspezifische Daten zu erfassen, auszuwerten und darauf basierend maßgeschneiderte Inhalte zu erstellen. KI-gestützte Tools und Technologien werden diesen Prozess unterstützen und es ermöglichen, Inhalte noch effektiver zu optimieren.

Einzigartiger und Innovativer Content

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Notwendigkeit, einzigartigen und innovativen Content zu entwickeln. In einem Umfeld, in dem die Menge an ähnlichen Inhalten stetig wächst, müssen sich Unternehmen durch originelle und zielgruppengerechte Inhalte abheben. Content Manager sind gefordert, kreative Lösungen zu finden, die die Marke stärken und die Zielgruppe begeistern.

Weiterbildung und Karrierechancen

Für die berufliche Tätigkeit im Content Management stehen die mittel- bis langfristigen Prognosen sehr günstig. Somit ist die Teilnahme an Weiterbildungskursen eine sinnvolle Investition in die Karriere. Diese Tendenz ist vor allem für Quereinsteiger von Vorteil und eröffnet ihnen neue berufliche Perspektiven: Wer zuvor als Online Redakteur tätig war oder als Mediengestalter Erfahrungen mit Web Technologien hat, eignet sich das Fachwissen während des weiterbildenden Lehrgangs an. Nach erfolgreichem Bestehen geht er seinem neuen Beruf als Content Manager nach.

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