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Arbeitsplaner: Was genau macht man in diesem Job?

Arbeitsplanungsingenieur ist eine Tätigkeit, die nicht als Ausbildung erlernt wird, sondern ein abgeschlossenes Studium der jeweiligen Branche voraussetzt. Der Arbeitsplanungsingenieur plant und kalkuliert die Arbeitsabläufe und versucht, diese zu optimieren. Deshalb wird er in allen Wirtschaftsbereichen und verschiedensten Unternehmen eingesetzt.

Beispiele für Studienfächer, die absolviert werden können, um als Arbeitsplaner zu arbeiten, sind beispielsweise Versorgungstechnik, Werkstoffwissenschaft, Baustoffingenieurwissenschaft, Energietechnik, Maschinenbau, Kybernetik oder Physikingenieurwesen, sowie viele weitere mehr.

Wichtige Kompetenzen, die für einen Arbeitsplaner unumgänglich sind, können beispielsweise sein: Arbeitsplatzanalyse, Fertigungstechnik, Kalkulation, Rationalisierung, Arbeitsvorbereitung und Ähnliches. Dazu kommen Kenntnisse in Qualitätsmanagement, Kundenberatung-und betreuung, CAM-CIM-Systeme, Betriebsmitteleinsatz planen, Computertechnik, Arbeitsrecht und andere.

Die Aufgaben des Arbeitsplaners sind vielseitig. So erarbeitet er Arbeitsunterlagen, Zeitkalkulationen, überwacht deren Einhaltung und korrigiert Abweichungen. Er optimiert Herstellungsprozesse und sichert die Einhaltung von Qualitätsstandards, organisiert Schulungen und führt diese ggf. selbst durch.

Hat man einen Masterabschluss oder sogar eine Promotion vorzuweisen, kann man auf diesem Gebiet auch in Forschung und Lehre tätig werden. Dann kann an Forschungsvorhaben mitgewirkt werden, man bereitet Seminare vor und hält diese ab, nimmt Prüfungen ab und verfasst Forschungsberichte.

Synonym verwendete Bezeichnungen sind für den Arbeitsplaner: Fertigungsplaner, Fertigungsplanungsingenieur, Planungsingenieur oder Produktionsplaner.

Außerdem gibt es für die Arbeitsplaner Aufstiegsmöglichkeiten durch Weiterbildungen oder weitere Studienfächer, die belegt werden können. Das ist zum Beispiel REFA-Ingenieur (Weiterbildung) oder weiterführende Studiengänge in Maschinenbau, Chemieingenieurwesen, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik oder Kunststofftechnik.

Laut der Tarifsammlung des Bayrischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales liegt der Bruttomonatsverdienst circa zwischen 4.600 und 5.800 Euro.

Typische Branchen, in denen gearbeitet wird, sind Ver-und Entsorgung, Holz und Möbel, IT, Fahrzeugbau oder Elektro. Auch dem Metall-und Maschinenbau kommt eine große Bedeutung zu, da hier Arbeitsplaner in der Fertigung viel zur Optimierung der Produktionsabläufe beitragen können.