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Advisory Service: Was versteht man eigentlich darunter?

Advisory Service ist der englische Begriff für "Beratungsdienstleistungen" und umfasst somit zum Beispiel den gesamten Bereich der Unternehmensberatung. Diese umfasst alle beratenden Tätigkeiten für eine Firma, die helfen, diese zu gründen oder voranzubringen. Der Service kann von allen Branchen in Anspruch genommen werden und umfasst rechtliche und steuerliche Beratungen. Außerdem können die finanziellen Komponenten einfließen, Marktempfehlungen erfolgen oder andere Beratungen in Anspruch genommen werden. Advisory Service ist ein Teil der Corporate Services, der unternehmensbezogenen Dienstleistungen.

Welche Aufgabensbereiche umfasst die Unternehmensberatung?

Die Unternehmensberatung umfasst alle nötigen Details einer Geschäftsgründung. Außerdem können bestehende Firmen beraten werden, wobei es um Personalfragen ebenso gehen kann wie um das Management, IT-Fragen oder Wirtschaftsprüfungen. Beratungsinhalte können weiterhin sein: Sicherheit (Datensicherheit eingeschlossen), Umstrukturierungen, Organisationen, Finanzierungen, PR, Beschaffungsoptimierung, Auslagerung oder Fusionen und Übernahmen. Je nach Bedarf können Kombinationen aus allem gefordert sein oder ganzheitlich zu einer Beratung gehören.

Wenn dies auch heute oft als eine relativ neue Institution angesehen wird – die ersten solcher Beratungsfirmen in Deutschland entstanden bereits in den 20er Jahren. In den 30er Jahren erlebte diese Branche einen ersten Aufschwung; der Begriff „Unternehmensberater“ entstand 1954. Zeitgleich entstand der „Bundesverband Deutscher Unternehmensberater“. Die Beratungen im IT-Bereich nehmen seit den 80er Jahren beständig zu. Die Mitarbeiterzahlen der Branche steigen laut Statistiken immer weiter an.

Der Beruf des Unternehmensberaters bringt in der Regel hohe Arbeitsbelastung, viel Reisetätigkeit aber auch sehr vielfältige und anspruchsvolle Aufgabenstellungen mit sich.

Welche Ausbildung gibt es für die Unternehmensberatung?

Hierzulande braucht der Unternehmensberater keine bestimmte Ausbildung, um sich so nennen zu dürfen. Das hat zur Folge, das mitunter „Dienstleistungen“ wie der Verkauf von Versicherungen oder IT-Diensten als Unternehmensberatung getarnt werden. Eine Unterscheidung kann man treffen, in dem zumindest der Inhaber der Unternehmensberatung einen Abschluss vorzuweisen hat zum Beispiel als "Staatlich geprüfter Betriebswirt" (BWL), "Master in Consulting"oder einen ähnlichen Abschluss im wirtschaftlichen Bereich. Da der Weg zum Unternehmensberater häufig über eine erste Berufserfahrung in einem Unternehmen erfolgt, ist hier auch die Möglichkeit eines "dualen Studiengangs" für viele Studiengänger sehr attraktiv.

Wie wird man in der Unternehmensberatung eingestellt?

Der Verhaltenskodex der Unternehmensberater umfasst deren Unabhängigkeit, Objektivität und Kompetenz sowie Vertraulichkeit. Die Unternehmensberatungen stellen meist Hochschulabsolventen ein, wobei der Abschluss verschiedener Natur sein kann, wie beispielsweise BWL, Physik oder Mathematik, Pädagogik, Psychologie oder auch Medizin. Unter Umständen kann man auch mit einer Ausbildung plus der entsprechenden Berufserfahrung eingestellt werden.

Was verdient man in der Unternehmensberatung?

Je nach Ort und Region, Branche oder Größe der Agentur beginnt das Einstiegsgehalt für einen Junior Unternehmensberater bei ca. 4.000 Euro und kann je nach Berufserfahrung und Aufgabengebiet bei über 7.000 Euro und mehr liegen. Beratungen im strategischen Bereich werden in der Regel am besten vergütet.