Physician Assistant

Physician Assistant (PA): Ausbildung, Gehalt & Karrierechancen

Der Beruf des Physician Assistants (PA) hat sich in anderen Ländern wie zum Beispiel in den USA, den Niederlanden, Großbritannien, Kanada, Neuseeland oder Südafrika bereits längst etabliert. Hierzulande muss sich das noch recht neue Berufsbild im Gesundheitswesen erst noch behaupten. Der Bachelorstudiengang Physician Assistant (Bachelor of Science – B.Sc) existiert seit dem Jahr 2005, nun gibt es auch einen Masterstudiengang (M.Sc).

Die stetigen Entwicklungen des Gesundheitswesens sowie der demografische Wandel bringen zum Teil große Herausforderungen mit sich. So bedarf es neuer Strukturen in der Gesundheitsversorgung der Patientinnen und Patienten. Gut ausgebildete Fachkräfte im medizinischen Bereich, die Ärzte professionell und zuverlässig bei der Patientenversorgung unterstützen, werden dringend benötigt. So hat sich auch die Bundesärztekammer für ein neu einzuführendes, bundeseinheitlich geregeltes Berufsbild des Physician Assistants (B.Sc) ausgesprochen. Konkret handelt es sich hierbei um einen Arztassistent, der ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Arzt, den Patienten sowie dem Pflegepersonal ist. Die Hauptaufgabe ist die Entlastung des Arztes bzw. der Ärztin im medizinischen Alltag sowie die verantwortungsvolle Übernahme administrativer und organisatorischer Tätigkeiten. Dafür müssen Arztassistenten entsprechend gut ausgebildet werden, was meistens über ein Vollzeitstudium oder ein duales Studium erfolgt. Hier wechseln sich theoretische Ausbildungsphasen mit praktischen ab, sodass die angehende Arzt-Assistenz bereits während der Ausbildung wertvolle realistische Einblicke in die künftige Arbeit gewinnen und wichtige Erfahrungen sammeln kann. Möglich ist auch ein berufsbegleitendes Absolvieren des Studiums bzw. ein Vollzeitstudium.

In diesem Artikel erfahren Sie alle wichtigen Infos über diesen facettenreichen Beruf – von der Qualifikation über den Studiengang (Bachelorstudiengang) bis hin zur Vergütung der Assistenz.

Das Wichtigste auf einen Blick

Berufsbild Physician Assistant (m w d)

  • Als Physician Assistant – kurz PA – übernehmen Sie zahlreiche anspruchsvolle Tätigkeiten und gehören in Krankenhäusern, Kliniken oder Arztpraxen zum festen Versorgungsteam.
  • Laut Bundesärztekammer sowie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sind Arztassistenten die rechte Hand des Arztes und übernehmen verschiedene medizinische Tätigkeiten, die delegierbar sind.
  • Neben der Patientenversorgung kümmern sich Arztassistenten auch um administrative-organisatorische Arbeiten. So erstellen sie beispielsweise Operationsberichte und Entlassungsbriefe. Sie organisieren auch die Verlegung von Patienten, koordinieren therapeutische Teams und dokumentieren Behandlungsabläufe und Befunde.
  • Den PA-Abschluss erhalten Sie mit einem erfolgreichen absolvierten Bachelor-Studiengang. Das PA-Studium richtet sich vor allem an Studierende mit einer abgeschlossenen dreijährigen Berufsausbildung in einem Gesundheitsfachberuf. Angesprochen werden also vor allem Medizinische Fachangestellte, Operationstechnische Assistenten, Notfallsanitäter oder auch Angehörige der Pflegeberufe.
  • Je nach Hochschule müssen Studierende zusätzlich mindestens zwei Jahre Berufserfahrung nachweisen können, in einigen Fällen sogar drei Jahre.
  • Der staatlich anerkannte Bachelor-Studiengang wird als Vollzeitstudium, berufsbegleitend oder als duales Studium angeboten. Bei Letzterem wechseln sich Theoriephasen mit Praxisphasen ab und die angehenden Arztassistenten erhalten bereits während des Studiums realistische Einblicke in die künftige Arbeit.
  • Mit dem Bachelor-Abschluss (Bachelor of Science – Physician Assistance) kann nicht in ein Studium der Medizin gewechselt werden.
    Die reguläre Dauer des PA-Studiums beträgt drei Jahre (6 Semester). Bei einigen Hochschulen kann die Studiendauer auch 8 Semester betragen.

Was macht ein „Physician Assistant“ ?

Ein Arztassistent unterstützt und entlastet Mediziner, indem unter ärztlicher Aufsicht delegierbare medizinische Tätigkeiten erledigt werden. So kümmert sich ein Physician Assistant beispielsweise um die Versorgung von Wunden, nimmt Blut ab, legt Venenkanülen, bereitet Patienten auf Operationen vor und assistiert sogar während der Eingriffe. Arztassistenten führen zudem vorbereitende Anamnesen sowie körperliche Untersuchungen durch und schlagen Pläne für die weitere Behandlung vor. Gegebenenfalls begleitet der Arztassistent den Arzt sogar bei der Visite auf Station. Auch organisatorische und Arbeiten gehören zum Tätigkeitsfeld dieses Berufs.

Im Rahmen der deutschen Gesundheitsberufe repräsentiert der Arztassistent eine neue Position und ist eine wichtige Schnittstelle zwischen Ärzten und Krankenschwestern/Krankenpflegern. Im Gegensatz zu Pflegeberufen kann der Arztassistent nämlich einfach medizinische Behandlungen selbstständig durchführen. Auf diese Weise leisten Arztassistenten einen sehr wichtigen Beitrag zu einer wirksamen Entlastung von Ärzten.

Weitere Berufsbezeichnungen für den Physician Assistant (PA) sind „Arztassistent“ oder „Physician Assistance“.

Mögliche Arbeitsfelder:

  • Krankenhäuser
  • Fach- oder Universitätskliniken
  • Gesundheits- und Medizineinrichtungen im ambulanten Bereich, etwa Praxisgemeinschaften, Ärztehäuser oder medizinische Versorgungszentren.
  • Blutspendezentren

Anforderungen & Qualifikationen: Welche Skills sollte ein Physician Assistant mitbringen?

Das Arztassistent-Studium vermittelt wichtiges Grundwissen aus der Medizin, aber auch aus naturwissenschaftlichen Bereichen wie etwa Physik, Chemie und Biologie. Auch Grundlagen der Pharmakologie und Psychiatrie sind ein wichtiger Teil der Ausbildung. Darüber hinaus lernen Sie zentrale Strukturen und Arbeitsabläufe in Kliniken kennen.

Wer sich für diesen Beruf bzw. Bachelorstudiengang entscheidet, sollte einige Voraussetzungen und Skills mitbringen.

Allgemeine Voraussetzungen und Zertifikate für das Studium

Für die Arbeit in medizinischen Einrichtungen sowie in Gemeinschaftseinrichtungen müssen Beschäftigte, die nach 1970 geboren sind, gemäß dem Infektionsschutzgesetz einen Masernschutz nachweisen. Unter Umständen können noch andere Immunitätsnachweise oder Schutzimpfungen verlangt werden.

Um Arztassistent werden zu können, gibt es zudem folgende Zulassungsvoraussetzungen:

  • Studieninteressierte müssen eine abgeschlossene dreijährige Berufsausbildung in einem Gesundheitsberuf nachweisen können. (beispielsweise Medizinische Fachangestellte (MFA), Physiotherapeut, Pflegefachmann/Pflegefachfrau, Notfallsanitäter, Medizin-technische Assistenten (MTA) usw.) 
  • Darüber hinaus ist häufig eine mindestens zweijährige Berufserfahrung vorzuweisen.
  • Des Weiteren benötigen Studieninteressierte die allgemeine Hochschulreife (Abitur) bzw. die Fachhochschulreife, um das Studium beginnen zu können.
  • Wer ein duales Studium absolvieren möchte, muss vorab mit einem Partnerunternehmen der Hochschule einen Arbeitsvertrag abschließen.
  • Bei erfolgreichem Abschluss des Studiums erhalten die Studierenden die staatlich anerkannte Berufsbezeichnung „Physician Assistant – Bachelor of Science (B Sc)“.

Körperliche Voraussetzungen

  • Belastbarkeit der Arme, Hände, Beine und Wirbelsäule, um beispielsweise einen Patienten in der OP-Schleuse umzulagern.
  • Ausreichende Körperkraft
  • Körperliche Ausdauer, um etwa bei lang andauernden Operationen assistieren zu können.
  • Robuste Gesundheit (z. B. Kontakt mit infektiösen Patienten).
  • Funktionstüchtige Arme und Hände, um beispielsweise Verbände anzulegen oder mit chirurgischen Instrumenten arbeiten zu können.
  • Gute Feinmotorik für die Durchführung von Blutentnahmen oder für die Präzisionsarbeit bei der Anwendung minimalinvasiver Operationsmethoden.
  • Ungestörtes Sprechvermögen, um beispielsweise Patienten vor und nach der Operation betreuen zu können.
  • Nahsehvermögen (auch korrigiert), um beispielsweise gewünschte Instrumente während operativen Eingriffen zu reichen oder zu positionieren bzw. Injektionen durchzuführen.
  • Räumliches Sehvermögen, um zum Beispiel bei kleineren Eingriffen assistieren und Instrumente korrekt positionieren zu können.
  • Gutes Hörvermögen und Sprachverständnis, um beispielsweise die Anweisungen des Arztes verstehen zu können.
  • Gesunde, widerstandsfähige Haut an Armen und Händen, denn Arztassistenten müssen häufig mit hautreizenden Sterilisations- und Desinfektionsmitteln arbeiten bzw. Latexhandschuhe tragen.
  • Belastbares Nervensystem, um auch mit hohem Stress, unter Umständen mit einem ungünstigen OP-Verlauf oder mit schwerkranken Menschen umgehen zu können.

Hinweis: Diese Informationen sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung muss im Einzelfall immer durch eine ärztliche Untersuchung festgestellt werden.

Persönliche Kompetenzen – Soft Skills

Einige Merkmale des Sozial- und Arbeitsverhaltens sind für jeden Beruf relevant und werden aus diesem Grund hier nicht eigens erwähnt. Hierzu gehören etwa Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit, Zuverlässigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Darüber hinaus sollten Studieninteressierte folgende berufsspezifische Merkmale mitbringen, um das Studium Physician Assistant absolvieren zu können:

  • Einsatz- und Leistungsbereitschaft, um zum Beispiel bei Personalengpässen im Klinikum engagiert zusätzlich Schicht-, Nacht- oder Bereitschaftsdienste zu übernehmen.
  • Sorgfalt für ein exaktes und genaues Arbeiten, etwa bei Untersuchungen oder chirurgischen Eingriffen.
  • Verantwortungsbewusstsein, etwa für ein sorgfältiges Beachten aller Hygienevorschriften, um Infektionen zu vermeiden.
  • Selbstständige Arbeitsweise (eigenständiges Organisieren und Koordinieren der Arbeitsabläufe bei der Patientenaufnahme oder bei der Patientenverlegung).
  • Verschwiegenheit (um etwa Stillschweigen über die Krankengeschichte oder im Allgemeinen über persönliche Patientendaten zu wahren).
  • Psychische Belastbarkeit, um auch bei mehrstündigen Operationen die Konzentration und die Aufmerksamkeit bewahren zu können.
  • Psychische Stabilität, etwa für ein zugewandtes Verhalten, aber gleichzeitig auch für die Wahrung einer professionellen Distanz beim Umgang mit Erkrankten.
  • Kommunikationsfähigkeit, um individuell auf jeden Patienten eingehen zu können und Diagnosen sowie Behandlungen allgemein verständlich erläutern zu können.
  • Beherrschtheit und gute Selbstkontrolle, um im Arbeitsalltag Ruhe bewahren zu können, auch wenn Komplikationen auftreten bzw. im Umgang mit unruhigen/verwirrten Patienten.
  • Selbstsicherheit – sicheres und souveränes Auftreten in Patientengesprächen.
  • Einfühlungsvermögen, um beispielsweise Ängste der Patienten – etwa beim Vorbereiten von operativen Eingriffen – wahrnehmen zu können.
  • Gewinnendes und freundliches Wesen.

Studium Physician Assistance – Dauer & Studieninhalte

Das Studium dauert sechs bis acht Semester und kann in Vollzeit, dual oder berufsbegleitend in Teilzeit absolviert werden. Im Teilzeitmodell finden die Lehrveranstaltungen in der Regel an Blockwochenenden im Semester statt.

Das übergeordnete Ziel des Studiums ist, die Studierenden zur Ausübung delegierter ärztlicher Tätigkeiten auszubilden. Dabei sind vor allem drei Schlüsselqualifikationen für einen erfolgreichen Arztassistenten von Bedeutung:

  1. Basiswissen Medizin
  2. Arbeitsprozesse in Gesundheitseinrichtungen
  3. PA-Aufgabenbereich

Damit werden Arztassistenten ein zentrales Bindeglied für alle Berufsgruppen, die in der Patientenversorgung beteiligt sind. Durch die tägliche Arbeit können Physician Assistants die Effizienz der Arbeitsprozesse in Klinken erhöhen und somit einen wertvollen Beitrag im Rahmen der Qualitätssicherung leisten.

Lehrveranstaltungen/Studieninhalte an der Hochschule

Info: Aufgrund der unterschiedlichen Studienformen sowie der Individualität der einzelnen Hochschulen ist es ratsam, nähere Details zum Studium auf der Internetseite der gewünschten Hochschule einzuholen. Sie können unverbindlich und kostenfrei Informationsmaterial bestellen  und sich so umfassend über die Dauer und den Verlauf, aber auch über die Studieninhalte an der jeweiligen Hochschule informieren. Die Ziele und Lerninhalte orientieren sich an den Vorgaben der Bundesärztekammer. Auf diese Weise können Sie leicht für sich entscheiden, an welcher Hochschule Sie das Studium absolvieren möchten.

Im Allgemeinen bieten die Hochschulen folgende Studieninhalte:

  • Grundlagen der Biologie und Chemie
  • Anatomie
  • Innere Medizin
  • Chirurgie
  • Notfallmedizin
  • OP-Kompetenz
  • Diagnostik, Rehabilitation und Prävention
  • Krankenhausmanagement (Organisation des beruflichen Umfeldes, Rolle als Arztassistent, Hygienevorschriften, usw.).
  • BWL-Basiswissen, Projektmanagement und Medizinrecht
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Deutsches Gesundheitssystem
  • Pharmakologie-Grundlagen, um jedem Patienten die Medikamente verständlich erklären zu können.
  • Psychiatrie
  • Administration

Sie machen sich vor allem in den praktischen Phasen auch mit unterschiedlichen Therapieverfahren sowie mit den technischen Geräten einer Praxis/Klinik vertraut. Während Ihres Studiums erhalten Sie auch einen Einblick in Notfallaufnahmen und Operationssäle.

Im letzten Studiensemester schreiben Sie Ihre Bachelorarbeit und schließen den Studiengang mit dem Bachelor of Science (B.Sc) ab.

Tätigkeiten & Aufgaben: Verantwortungsbereiche des Arztassistenten

Ein Physician Assistant übernimmt ein sehr vielseitiges Aufgabenfeld:

Durchführung delegierbarer medizinischer Aufgaben

  • Blut abnehmen
  • Wunden versorgen (nach der ärztlichen Erstversorgung)
  • Venenkanülen legen
  • Diabeteswerte ermitteln
  • Assistenz bei komplexen Untersuchungen und Eingriffen
  • Überwachung der Dialysen
  • Im ambulanten Bereich nach Delegation durch den Hausarzt: Hausbesuche bei Patienten.

Assistenzaufgaben im Operationssaal

  • Patienten für die Operation vorbereiten und an die Überwachungsgeräte anschließen
  • Eingriffsstellen desinfizieren
  • Patient steril abdecken
  • Während Operationen assistieren (zum Beispiel Wundränder offenhalten, Flüssigkeiten absaugen oder kleinere Operationswunden verschließen).

Patientenbetreuung und -beratung, Erhebung der Anamnesen

  • Adressatengerechte Kommunikation mit den Patienten, beispielsweise über mögliche Diagnosen oder Therapiemöglichkeiten
  • Aufnahmegespräche führen
  • Voranamnesen und körperliche Untersuchungen durchführen
  • Behandlungspläne vorbereiten, zum Beispiel im Vorfeld von Arzt-Patientengesprächen.

Wahrnehmung organisatorischer Aufgaben

  • Zusätzliche Untersuchungen organisieren, beispielsweise Röntgen- oder MRT-Aufnahmen
  • Einhaltung der Behandlungspläne überwachen
  • Therapeutische Teams bzw. Therapiemaßnahmen koordinieren
  • Visiten vor- und nachbereiten, Teilnahme an Visiten
  • Organisation der Verlegung oder Überweisung von Patienten
  • Qualitätsmanagementaufgaben sowie Übernahme der Arbeitsorganisation
  • Administrative Aufgaben wie etwa die Erstellung von Entlassungsbriefen und Operationsberichten bzw. die Dokumentation von Leistungen, Behandlungsabläufen und Befunden.

Gehalt & Vergütung: Was verdient ein Physician Assistant?

Die Höhe des Gehalts, mit der ein Physician Assistant während der Ausbildung bzw. dem Studium rechnen kann, hängt von der praktischen Arbeitsstelle ab. Wer in einem Krankenhaus das duale Studium aufnimmt, kann in den Jahren der Ausbildung mit einem Verdienst zwischen 700 und 800 Euro rechnen. Bei der Ausbildung an einer Hochschule können zudem Studiengebühren anfallen, die jedoch meist von den Praxisunternehmen übernommen werden. Insofern sind in dieser Hinsicht keine finanziellen Hürden zu bewältigen, um die Ausbildung zum Physician Assistant erfolgreich abschließen zu können.

Die Auswertung diverser Quellen zum Gehalt eines Arztassistenten hat ergeben, dass Berufseinsteiger meist mit einem Verdienst im Rahmen von 3.000 bis 4.000 Euro brutto im Monat rechnen können.

Quellen: https://www.doctari.de/magazin/karriere-pflegekraft/tipps/physician-assistant/    https://www.medi-karriere.de/medizinische-berufe/physician-assistant-gehalt/

Arbeitszeitmodelle und Schichtdienst

Die genaue Arbeitszeit hängt vom eigenen Arbeitsvertrag sowie vom Bedarf der Abteilung ab. Grob lässt sich jedoch festhalten, dass Arztassistenten eine wichtige Konstante auf Stationen und in Praxen sein sollen. Dementsprechend können auch Schichtdienste anfallen, vor allem in Kliniken und Krankenhäusern. Je nach Bedarf und Abteilung sind grundsätzlich alle Schichtdienstmodelle (Rufbereitschaft, Frühschicht, Spätschicht, Nachtschicht) möglich. Darüber hinaus spielt es auch eine Rolle, ob Sie in Teil- oder in Vollzeit arbeiten möchten. In Arztpraxen haben Sie in der Regel eine geregelte Arbeitswoche.

Karriereperspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten

Auch einem Physician Assistant stehen Möglichkeiten der Fortbildung sowie der Weiterqualifizierung zur Verfügung. Seit kurzem gibt es auch einen Master-Studiengang zum Physician Assistant. Dieser bietet eine noch tiefere Einarbeitung in bestimmte Medizinthemen, wodurch Sie eine noch höhere Fachkompetenz erlagen. So können Sie später viele spannende Aufgabenbereiche übernehmen, beispielsweise in der Inneren Medizin oder in der Chirurgie.

Arbeitsmarkt und Stellenangebote

Der Beruf „Physician Assistant“ hat sehr gute Zukunfts- und Karriereaussichten. Gerade durch die Situation des Gesundheitswesens werden immer mehr Fachkräfte benötigt, die das Pflegepersonal und die Ärzte im Arbeitsalltag unterstützen und entlasten. Genau hier setzt der Beruf des Arztassistenten an, um gemeinsam mit dem Pflege- und Ärzteteam die gesundheitliche Versorgung der Patienten bestmöglich zu fördern.

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