Wundmanager: Weiterbildung, Aufgaben & Gehalt

Wundmanager: Weiterbildung, Aufgaben & Gehalt

Berufsleben | 19.02.2024

Wundexperten versorgen Patienten, die unter chronischen Wundleiden und deren Folgen – wie etwa Schmerzen – leiden. Erfahren Sie hier alles Wichtige über den facettenreichen Beruf des Wundmanagers.

Professionelle Versorgung von Wunden für einen optimalen Wundheilungsprozess

Bei einer Wunde handelt es sich um eine Verletzung, die entweder durch eine Durchtrennung oder eine oberflächliche Haut- bzw. Schleimhautbeschädigung sowie der darunterliegenden Strukturen entsteht. Ganz egal ob ein Schnitt, eine Schürfwunde oder ein Stich: Eine Wunde kann im Lebensalltag bei Klein und Groß rasch passieren. Meistens kann eine solche akute Wunde unkompliziert selbst versorgt werden. Bei chronischen Wunden ist hingegen eine professionelle Versorgung durch ausgebildete Fachkräfte – sogenannte Wundmanager – das A und O, um die Wundheilung zu fördern. 

Chronische, schmerzende Wunden schränken die Qualität der betroffenen Menschen sehr stark ein. Um dem frühzeitig entgegenwirken zu können und die Wunde fachgerecht zu therapieren, werden Wundexperten ausgebildet. Sie führen fachkompetent die Behandlung der Wunde durch und führen auch eine angemessene Dokumentation über die Wundversorgung.

Erfahren Sie in diesem Artikel alles Wichtige über diesen spannenden Beruf im Pflegebereich, angefangen von den Aufgaben über die Qualifizierung bis hin zur Vergütung.

Wundtherapie: Warum ist ein professionelles Wundmanagement so wichtig? 

Menschen, die unter Wunden leiden, akut oder chronisch, sind in ihrer Lebensqualität meistens stark eingeschränkt. Häufig sind die Wunden auch mit Schmerzbeschwerden oder unangenehmen Gerüchen verbunden. Viele Betroffene schämen sich unter Umständen für das „unschöne“ Erscheinungsbild der Wunden, was nicht selten zu einem sozialen Rückzug führt. Es gibt chronische Wunden, deren Heilungsprozess sich über lange Zeiträume erstreckt. Auch die Heilung akuter Wunden kann manchmal länger als erwartet andauern, doch gerade bei chronischen Wunden ist die lange Abheilungsphase eine psychische Zerreißprobe. 

Ist eine Wunde nach acht Wochen noch nicht abgeheilt, ist laut medizinischer Definition von einer chronischen Wunde die Rede. Die Ausnahme bilden Wunden, die schon von Beginn an als chronisch eingestuft wurden. Hierzu gehören beispielsweise Dekubitus-Wunden (Wundliegen), der sogenannte Diabetische Fuß, das offene Bein (Ulcus cruris) sowie Wunden infolge der sogenannten Schaufensterkrankheit (medizinisch: pAVK). 

Wundexperten sind in der Lage, die verschiedenen Wundphasen zu erkennen und adäquat zu behandeln. Fehlbehandlungen wie zum Beispiel eine mangelnde Hygiene führen nämlich nicht selten zu drastischen Konsequenzen im Heilungsverlauf. Mit der Wundbehandlung geht also auch eine große Verantwortung einher. Umso bedeutsamer ist es, perfekt ausgebildete Fachkräfte im Wundmanagement zu haben, die immer in der Lage sind, unter Einbezug von praxisbezogenen Vorgehensweisen individuell auf die verschiedenen Situationen einzugehen. Nur auf diese Weise kann jede Wunde richtig versorgt werden und eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation der Patienten eintreten.

Wundmanager – das Wichtigste zum Berufsbild auf einen Blick

  • Die Tätigkeit im Wundmanagement ist ein sehr wichtiges Aufgabenfeld in der Pflege.
  • Ein Wundmanager (manchmal auch als Wundpfleger oder Wundschwester bezeichnet) versorgt verschiedene Wundarten fachgerecht.
  • Dazu gehören nicht nur Wunden, die durch eine Verletzung entstanden sind, sondern insbesondere auch chronische Wunden. Wundheilungsstörungen können beispielsweise infolge eines Diabetes Mellitus, rheumatischen Erkrankungen oder Durchblutungsstörungen auftreten. Eine solche Wunde heilt nur sehr langsam, manchmal auch überhaupt nicht ab.
  • Aufgrund der zunehmend alternden Bevölkerung sowie der stetig steigenden Prävalenz an chronischen Erkrankungen wird die Nachfrage nach Experten in der Wundversorgung immer weiter steigen.
  • Wundmanager müssen die Bereitschaft mitbringen, eine größere Patientenanzahl mit unterschiedlichen Bedürfnissen zu betreuen und möglicherweise auch immer neue Ansätze für die Therapie sowie die Prävention von Wunden entwickeln.
  • Die Zusatzbezeichnung „Wundmanager“ darf nur geführt werden, wenn die fachliche Kompetenz im Bereich Wundmanagement durch eine entsprechende Weiterbildung erlangt wurde.
  • Die einzige formale Zugangsvoraussetzung zum Absolvieren der Weiterbildung im Wundmanagement ist eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung im Pflege- oder Medizinbereich.
  • Wundexperten sind nicht nur in Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäusern tätig, sondern können sich mit einem ambulanten Pflegedienst auch selbstständig machen.

Das Berufsbild im Überblick: Was macht ein Wundmanager m/w/d?

Ganz egal ob im Berufsalltag, in einer Klinik, in der ambulanten Pflege, der Kinderkrankenpflege, der Altenpflege oder in vielen weiteren Einsatzbereichen: Fachexperten im Wundmanagement werden überall benötigt.

Ein professionelles Wundmanagement beinhaltet beispielsweise eine phasengerechte Wundbehandlung, die Ergreifung richtiger Maßnahmen bei Komplikationen, Schmerztherapie, Narbentherapie sowie eine korrekte Pflege der Haut. Pflegefachpersonen, die eine Weiterbildung zum Wundmanager absolviert haben, sind in der Lage, passend zur jeweiligen Wunde die richtigen Produkte auszuwählen und anzuwenden.

Ein professionelles Wundmanagement verfolgt diverse Ziele: So geht es auf der einen Seite beispielsweise darum, eine Wunde bestmöglich zu versorgen, damit eine schnelle und folgenfreie Wundheilung eintreten kann.

Auf der anderen Seite braucht es eine gute Wunddokumentation der Wundheilung, denn diese Dokumentation ist eine wichtige Therapie-Grundlage und hält alle erfolgten Maßnahmen schriftlich fest. Auf diese Weise wird der gesamte Behandlungsverlauf leichter nachvollziehbar und es können konkrete Aussagen zum individuellen Heilungsprozess getroffen werden.

Eine weitere wichtige Aufgabe des Wundmanagements ist die Interaktion zwischen den Pflegenden sowie den Patienten.

Das spezielle Fachwissen macht im Wundmanagement also den entscheidenden Unterschied. Der Bedarf an qualifizierten Wundmanagern steigt stetig und es gibt zahlreiche Unternehmen sowie Einrichtungen, sie gezielt nach Wundmanagern suchen:

Mögliche Arbeitsfelder für Pflegefachkräfte im Wundmanagement 

  • Krankenhäuser und Kliniken
  • Pflegeeinrichtungen, Pflegeheime und Senioreneinrichtungen
  • Ambulante Pflegedienste
  • Rehabilitationskliniken
  • Medizinische Versorgungszentren/Wundzentrum
  • Forschungseinrichtungen 

Das sind nur einige Beispiele für Unternehmen und Branchen, die auf die Fachexpertise eines Wundmanagers setzen. Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in der Wundversorgung ist hoch und bietet für Wundmanager somit eine herausfordernde, zugleich jedoch auch eine erfüllende Karriere.

Anforderungen & Qualifikationen: Welche Skills sollte ein Wundmanager mitbringen?

Als Wundmanager verfügen Sie über wertvolle Fähigkeiten und Fachkenntnisse, die in unterschiedlichen Bereichen der Gesundheitsversorgung gefragt sind. Die richtige Wundbehandlung erfordert eine enge Kooperation zwischen verschiedenen medizinischen Pflegefachkräften, einschließlich Ärzten, Therapeuten und Versorgungsteams. Wenn Sie ein Experte für die professionelle Versorgung von chronischen Wunden werden möchten, sollten Sie einigen Anforderungen entsprechen können:

Allgemeine Voraussetzungen und Zertifikate

Die Ausbildung als Wundmanager startet nicht bei null: Sie benötigen also ein gewisses Vorwissen. Die Weiterbildung richtet sich somit insbesondere an Personen, die bereits eine Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf mit Erfolg abgeschlossen haben.

Aus diesem Grund ist der Beruf „Wundmanager“ keine normale duale Ausbildung, sondern eine Weiterbildung, die spezifische Fachkenntnisse in einem klar definierten Bereich vermittelt.

Die Ausbildung bzw. Weiterbildung zum zertifizierten Wundmanager/Wundmanagerin wird von verschiedenen Institutionen angeboten. Für die Weiterbildung fallen Kosten an. Diese Kosten variieren je nach Ausbildungsstätte und Ausbildungsdauer.

Die meisten Lehrgänge sind Präsenzveranstaltungen: Das ist in diesem Fachbereich besonders sinnvoll, da es im Wundmanagement auf praktische Kompetenzen ankommt. Grundsätzlich gibt es jedoch die Option, die Weiterbildung auch im Fernkurs/im Fernstudium durchzuführen. Das ist gerade für Berufstätige vorteilhaft, die auf flexible Lernzeiten angewiesen sind.

Zugangsvoraussetzung für die Weiterbildung im Wundmanagement

Wer eine Zusatzausbildung zum Wundmanager absolvieren möchte, muss in einem der folgenden Bereiche eine abgeschlossene Ausbildung vorweisen können:

  • Arzt
  • Apotheker
  • Chirurgisch Technischer Assistent (CTA)
  • Chirurgisch Operativer Assistent (COA)
  • Diabetesberater
  • Medizinischer Fachangestellter
  • Heilpraktiker
  • Podologe
  • Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA)
  • Krankenpfleger
  • Pflegefachkraft (Krankenschwester, Kinderpfleger)
  • Physiotherapeuten

Persönliche und körperliche Voraussetzungen – Soft Skills

Für die Arbeit als Wundmanager sollten Sie einige persönliche Fähigkeiten und Voraussetzungen mitbringen. Auf diese Weise können Sie im Berufsalltag kompetent und menschlich für die Patienten da sein, jedoch auch immer eine gewisse professionelle Distanz wahren. Zu diesen persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten gehören unter anderem:

  • Empathie
  • Stressresistenz und psychische Belastbarkeit
  • Geringe Geruchsempfindlichkeit
  • Gute Kommunikationsfähigkeit
  • Geduld
  • Verantwortungsvoller Umgang mit Patienten und Materialien
  • Körperliche Belastbarkeit, um beispielsweise bettlägerige Patienten umdrehen zu können.

Wundmanager Ausbildung – Dauer & Inhalte

Die Weiterbildung für Pflegefachkräfte im Bereich Wundmanagement ist in mehrere Unterrichtseinheiten gegliedert. Abhängig von der jeweiligen Ausbildungsstätte können diese Unterrichtseinheiten in ihren Inhalten variieren. Im Wesentlichen geht es bei dieser Zusatzausbildung um die professionelle Qualifizierung der Pflegefachkräfte in der Versorgung von chronischen Wunden. Adäquat versorgt, kann den betroffen Menschen mit chronischen Wunden nämlich ein großer Teil ihrer körperlichen und seelischen Belastung abgenommen werden.

Die Ausbildungsdauer im Bereich Wundmanagement beträgt je nach Ausbildungsformat zwei Wochen bis 6 oder gar 12 Monate. Die Weiterbildung „Wundexperte/Wundexpertin“ besteht aus einem theoretischen Unterrichtsteil sowie einem praktischen Teil (Hospitation)

Während der Hospitation sollen die theoretisch erlernten Inhalte in die Praxis umgesetzt werden. Nach der Hospitation ist in der Regel ein Abschlussbericht zu verfassen.

Nach Abschluss der theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten erwartet die Lernenden eine Abschlussprüfung. Wird diese erfolgreich bestanden, so darf die Berufsbezeichnung „Wundexperte ICW“ oder „Wundmanager/Wundmanagerin ICW“ geführt werden.

Nicht alle Weiterbildungen im Bereich Wundmanagement führen jedoch zu einem ICW-Zertifikat (Initiative für chronische Wunden). Dieser steigert jedoch die Berufschancen am Markt.

Mögliche Inhalte der Unterrichtseinheiten im Überblick

  • Pflege der Haut
  • Unterschiedliche Formen der Wundversorgung sowie der Wundheilung
  • Schmerztherapie
  • Hygienemaßnahmen
  • Dokumentation und Wundbeurteilung
  • Therapie und Prophylaxe unterschiedlicher Krankheiten (zum Beispiel Dekubitus oder diabetischer Fuß)
  • Hospitation
  • Wundreinigung und Wundversorgung
  • Fallmanagement
  • Infektmanagement
  • Einflussfaktoren der Ernährung
  • Rechtliche Hintergründe
  • Finanzierung der Versorgung
  • Patientenaufklärung

Tätigkeiten & Aufgaben: Verantwortungsbereiche des Wundmanagers

  • Fachgerechte Therapie und Versorgung von Wunden (zum Beispiel Verbandswechsel und Wundauflagen bei diversen Wunden)
  • Wundinspektion
  • Beratung und Anleitung von Patienten sowie ihren Angehörigen in der heimischen Versorgung von chronischen Wunden für eine ideale Wundheilung
  • Beratung von Personen mit chronischen Wunden bezüglich der richtigen Ernährung (proteinreiche Ernährungsweise)
  • Erstellung von Dokumentationen und Gutachten hinsichtlich der Wundveränderung (Wunddokumentation erfolgter Maßnahmen sowie anschließende Evaluation).
  • Enge Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, zum Beispiel mit Hausärzten, Fachärzten oder Pflegepersonal.
  • Schmerztherapie für Menschen mit chronischen Wunden
  • Die korrekte Anwendung von Wundprodukten ist ebenfalls eine zentrale Aufgabe der Pflegefachkräfte im Wundmanagement.

Gehalt & Ausbildungsvergütung: Was verdient ein Wundmanager?

Wie hoch das monatliche Wundmanager-Gehalt ausfällt, lässt sich pauschal leider nicht beantworten, denn hier spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Zum einen macht es einen großen Unterschied, ob Sie eine Wundmanagement-Weiterbildung als medizinische Fachangestellte, als Pflegekraft oder als Arzt bzw. Ärztin absolvieren. Das Gehalt hängt darüber hinaus auch von der Vorbildung sowie der eigenen Berufserfahrung ab.

Ein durchschnittliches Brutto-Monatsgehalt kann bei rund 3.900 Euro liegen. Abhängig von Ihrer individuellen beruflichen Situation in der Wundversorgung kann das Jahresgehalt zum Teil deutlich variieren und liegt generell zwischen 37.000 und 54.200 Euro. Auch weitere Faktoren wie etwa die Region, das Bundesland und die Unternehmensgröße spielen eine wichtige Rolle, wenn es um die Bemessung des Gehalts geht. Ebenfalls wichtig ist, ob die Einrichtung, in der Sie als Wundmanager arbeiten, an einen Tarifvertrag gebunden ist. So kann sich Ihr aktuelles Gehalt nach der Weiterbildung im Bereich des Wundmanagements durchaus erhöhen.

(Quelle: https://www.medi-karriere.de/medizinische-berufe/wundmanager/)

Arbeitszeitmodelle und Schichtdienst

Je nachdem, wo Sie Ihren Job als Wundmanager ausüben möchten, können die Arbeitszeiten variieren. So können in Kliniken oder Pflegeheimen Schichtdienste anfallen, in Physiotherapeuten- oder Heilpraktiker-Praxen kann es geregelte Praxiszeiten geben. Nach Ihrer absolvierten Weiterbildung zur professionellen Wundversorgung können Sie Ihren Beruf in Vollzeit oder in Teilzeit ausüben.

Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten 

Wundmanager sollten stets bestrebt sein, ihr Fachwissen bei der Wundversorgung durch eine Zusatzqualifikation auf dem neuesten Stand zu halten. Fort- und Weiterbildungen sowie die Teilnahme an Fachkonferenzen und Schulungen sind entscheidend, um über aktuelle Richtlinien, Techniken und Forschungsergebnisse informiert zu sein. 

Indem Wundmanager sich diesen Herausforderungen aktiv stellen, können sie ihre Kompetenzen erweitern und eine qualitativ hochwertige Wundversorgung gewährleisten, die den Bedürfnissen aller Patienten gerecht wird. 

Ein Studium oder eine Aufstiegsweiterbildung sichert Ihnen deutlich bessere Karrierechancen und ermöglicht Ihnen, die Karriereleiter nach oben zu steigen. Im Bereich der Aufstiegsweiterbildungen kommen diverse kaufmännische Weiterbildungen in Betracht. Diese haben im Vergleich zu einem Studium den entscheidenden Vorteil, dass Sie rascher fertig sind und weiter an Ihrer Berufserfahrung arbeiten können. Möglich sind folgende Weiterbildungen: Fachwirt für das Gesundheits- und Sozialwesen und Betriebswirt für das Management im Gesundheitswesen. 

Für Ihre fachliche Spezialisierung kommen folgende Studiengänge in Betracht: "Pflegemanagement und Pflegewissenschaft", "Gesundheitswissenschaft und Public Health" oder "Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement".

Kommt für Sie ein Hochschulstudium in Betracht, so ist der Bachelor der erste mögliche Studienabschluss. Abhängig von Ihren individuellen Karriereplänen kann es durchaus lohnenswert sein, im Anschluss noch ein wenig Zeit in die akademische Weiterbildung zu investieren und noch das Master-Studium zu absolvieren. 

Wenn Sie sich weder eine kaufmännische Aufstiegsweiterbildung noch ein Hochschulstudium vorstellen können, bleibt noch die Option der Weiterbildung zur Pflegedienstleitung. Nach dem Abschluss der Weiterbildung zum Wundmanager besteht auch die Möglichkeit, in die Selbstständigkeit zu starten. 

Arbeitsmarkt und Jobaussichten 

In Anbetracht der stetig alternden Gesellschaft in Deutschland haben Pflegekräfte im Wundmanagement großartige Jobaussichten. Auf dem Markt finden sich zahlreiche attraktive Stellenangebote. Gerade ältere Menschen sind aufgrund von empfindlicher Haut und Bindegewebe deutlich anfälliger für chronische Wundleiden und benötigen somit eine gezielte Behandlung und Wundversorgung. 

Im Gesundheitswesen werden die Kosten für die Wundversorgung zunehmend in den Fokus gerückt. Wundmanager müssen effiziente Behandlungspläne entwickeln, die den Bedürfnissen der Patienten gerecht werden und gleichzeitig die Ressourcen optimal nutzen.

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Dr. Hans-Peter Luippold

Autor: Dr. Hans-Peter Luippold

Dr. Hans-Peter Luippold studierte Betriebswirtschaft in Freiburg und Köln und sammelte als Führungskraft bei Daimler, Volkswagen, Lufthansa, Wella und Vorwerk Erfahrungen in allen wesentlichen Unternehmensbereichen. Seit April 2000 ist er als Unternehmens- und Personalberater in Frankfurt am Main tätig. Er hält regelmäßig Vorträge und lehrt zu den Themen Erfolg und Karriere. Vernetzen Sie sich mit ihm über Xing und LinkedIn.