4 Stellenangebote für Diplom Jurist

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Diplom Jurist (m/w/d)

ÖRAG Rechtsschutzversicherungs-AG Düsseldorf

Nach einer intensiven Einarbeitungsphase betreuen Sie selbstständig unsere Kunden in allen Anliegen rund um ihren Rechtsschutz – hauptsächlich telefonisch und auch über elektronische Kommunikationswege
Sie bearbeiten unterschiedlichste Rechtsschutz-Schadenfälle
Sie klären Sachverhalte und entscheiden über die Eintrittspflicht

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Jurist (m/w/d)

Hays AG Leipzig

Erstellung, Bearbeitung und Prüfung von Verträgen
Bearbeitung von generellen Rechtsfragen
Unterstützung der Führungskräfte und Fachabteilungen bei juristischen Fragestellungen
Eigenverantwortliches Arbeiten in einem kleinen Rechtsteam in einem interessanten Umfeld mit abwechslungsreichen Projekten

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Juristen (m/w/d)

Hays AG in Stuttgart

Beratung und Prüfung datenschutzrelevanter Sacherhalte auf dem Gebiet des Beschäftigtendatenschutzes und im Rahmen von strategischen Projekten mit Bezug zu Beschäftigtendaten, insb. im HR-Umfeld
Unterstützung und Mitarbeit bei Themen des Beschäftigtendatenschutzes im Projekt Datenschutzgrundverordnung durch Erarbeitung rechtlicher Vorgaben und Anpassung organisatorischer und struktureller Prozesse
Entwurf, Verhandlung und Prüfung von Verträgen, Vereinbarungen und Regelungen mit Bezug zum Daten

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Justiziar (m/w/d)

Hays AG Frankfurt am Main

Allgemeines Zivilrecht, Gesellschaftsrecht, „Vertragsrecht“, Arbeitsrecht
Gestaltung bzw. Prüfung und Bearbeitung von nationalen und internationalen Verträgen
Prüfung gesellschaftsrechtlicher und arbeitsrechtlicher Fragestellungen
Überwachung interner und externer Compliance Richtlinien
Prüfung und Einhaltung interner und externer Datenschutz Richtlinien
Begleitung von Streitfällen
Juristische Strategieentwicklung

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Diplom-Jurist: Was macht man genau in diesem Beruf?

Der Diplom-Jurist ist ein Absolvent der Hochschule, der das „Erste juristische Staatsexamen“ bestanden hat. Meist bekommt man diesen Titel auf Antrag, an manchen Universitäten auch automatisch zuerkannt. Alternativ steht dazu der Magister juris.

Die genannte Darstellung bezieht sich auf das Jura-Studium in der heutigen Zeit. Der gleiche Begriff wurde jedoch auch in der DDR verwendet. Allerdings war ein Diplom-Jurist dort ein Volljurist, der mit diesem Abschluss das Richteramt ausführen durfte. Es handelte sich also um einen Absolventen eines rechtswissenschaftlichen Studiums. Dieser Titel wurde seit den 60er Jahren vergeben. Der Titel wird auch heute als Volljurist anerkannt. Jedoch gibt es hier eine besondere Ausnahme: ist der Abschluss an der Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit in Potsdam-Eiche erworben worden, berechtigt er nicht zur Ausübung einer Tätigkeit als Jurist.

Der heute übliche Abschluss des ersten Staatsexamens, der mit dem Titel Diplom-Jurist einherging, schließt heute in der Regel mit dem Bachelor ab. Allerdings kann das „Diplom“ wie auch in anderen wissenschaftlichen Zweigen nach wie vor von einer Hochschule angeboten werden.

Nach dem Abschluss als Diplom-Jurist oder Magister juris ist man allerdings noch auf die Absolvierung des Rechtsreferendariats angewiesen, um den Berufseinstieg als Rechtsanwalt oder einen höheren juristischen Staatsdienst zu realisieren. Wird das Referendariat nicht abgeschlossen, sind lediglich Tätigkeiten im nicht juristischen höheren Dienst oder in der Wirtschaft möglich. Der Titel „Diplom-Jurist“ darf geführt werden und bleibt davon unberührt.

Abzugrenzen davon ist der „Diplom-Wirtschaftsjurist“. Auch hier ist seit dem Bologna-Prozess eher der Titel „Bachelor“ anzutreffen. Nichts desto trotz sind die Wirtschaftsjuristen jedoch Absolventen eines speziellen interdisziplinären Studienganges mit einer begleitenden Ausbildung in Wirtschaft und Recht. Entsprechende Studiengänge werden an Fachschulen, aber auch teilweise an Universitäten angeboten.

Wichtig ist: erst nach Abschluss des 1. und 2. Staatsexamens und des Referendariats darf sich der Absolvent „Volljurist“, eigentlich offiziell „Rechtsassessor“ nennen.