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Fleischer: Was macht man da eigentlich genau?

Ein Fleischer ist ein Handwerksberuf. Fleischer stellen Fleisch-und Wurstwaren verkaufsfertig her und präsentieren und verkaufen diese in einem entsprechenden Geschäft. Die Beratung von Kunden gehört ebenfalls dazu, beispielsweise welches Fleisch für welches Gericht geeignet ist, oder welche Gewürze sich in einer bestimmten Wurst befinden. Synonym verwendet werden die Begriffe Metzger und Schlachter (regional verschieden). In der DDR gab es von 1985 bis 1990 den Ausbildungsberuf des „Facharbeiters für Fleischerzeugnisse“.

Es handelt sich hierbei um einen dreijährigen anerkannten Ausbildungsberuf der Industrie und des Handwerks. Beschäftigt werden Fleischer in entsprechenden Industrie-und Handwerksbetrieben, in Fleischgroßmärkten und Einzelhandelsgeschäften. Auch manche gastronomische Einrichtung hat eine eigene Fleischerei, in der dann ein entsprechender Facharbeiter tätig sein kann.

Als Fleischer kann man eine Ausbildung beginnen, wenn man einen Hauptschulabschluss oder höher erworben hat. Heute wird eine duale Ausbildung zum Fleischer angeboten. Früher gab es Spezialisierungen wie Fleischer für das Herstellen von Feinkost und Konserven, Fleischer für Schlachtarbeiten und Fleisch für den Verkauf. Diese Vorläuferberufe werden nicht mehr ausgebildet.

Zur Ausbildung gehören verschiedene Tätigkeiten, wie die Beurteilung von Schlachttieren, deren Klassifizierung und Schlachtung sowie Zerlegung. Außerdem Arbeiten wie Portionieren, Würzen, Marinieren, die Vorbereitung für den Verkauf und die Herstellung der Wurstwaren. Dazu gehören der Betrieb der entsprechenden Maschinen, Lebensmittelhygiene, Warenverpackung, die Herstellung von Hackfleischerzeugnissen, die Einschätzung von Personal-und Zeitbedarf sowie vieles Weitere.

In der Berufsschule werden spezielle Kenntnisse erreicht wie das Beraten von Kunden bei der Vorbereitung von Veranstaltungen, und außerdem allgemeines Wissen, beispielsweise in Deutsch oder Wirtschafts-und Sozialkunde.

Spezialisierungen kann man während der Ausbildung erreichen im Schlachten, Herstellen von Fleisch-und Wurstwaren, Kundenberatung und Verkauf oder dem Herstellen von Gerichten.

Aufstiegsweiterbildungen sind unter anderem möglich als Verkaufsleiter im Lebensmittelhandwerk, als Industriemeister für Lebensmittel oder als Techniker für Lebensmitteltechnik. Grundstündig studieren kann ein Fleischer Ernährungswissenschaften oder Lebensmitteltechnologie.

Selbstverständlich kommt auch eine Existenzgründung als Fleischer in Betracht, nachdem man die Meisterprüfung bestanden hat.