Volljurist

Volljurist: Aufgaben, Karriereperspektiven & Gehalt

Juristen bzw. Juristinnen sind Akademiker, die mit Erfolg das Studium der Rechtswissenschaft abgeschlossen haben. Nach Ablegung der zweiten juristischen Staatsprüfung dürfen die Bezeichnungen "Volljurist (Ass. jur)" oder "Volljuristin (Ass. jur)" geführt werden.

Juristinnen und Juristen wenden Rechtsvorschriften an und legen die geltenden Vorschriften für konkrete Rechtsfragen aus. Je nach Zuständigkeitsbereich können sich Volljuristen auch an der Weiterentwicklung des Rechts beteiligen.

Neben klassischen Rechtsberufen wie Richter, Staatsanwalt, Rechtsanwalt oder Notar, finden Volljuristen und Volljuristinnen auch einen Job in größeren Unternehmen, Organisationen sowie in Behörden wie etwa dem Landesamt. Häufig streben Juristen auch eine berufliche Laufbahn in der Politik an oder übernehmen eine Lehrtätigkeit in der Rechtswissenschaft an Hochschulen. Auch die Rechtsberatung ist ausschließlich dieser Berufsgruppe gestattet.

Es gibt nur wenige Berufe, die solch ein breit gefächertes Spektrum an Aufgabenbereichen und Spezialisierungen aufweisen wie das Berufsbild "Volljurist".

Das Wichtigste auf einen Blick

Volljurist (m/w/d)

  • Richter, Staatsanwälte oder Anwälte sind wichtige Organe der Rechtspflege. Sie sorgen für die Anwendung der Rechtsvorschriften im Alltag aller Personen.
  • Ein Volljurist übernimmt vor allem drei zentrale Aufgaben, nämlich die Rechtsanwendung, die Rechtsgestaltung sowie die Rechtsberatung.
  • Die Jobmöglichkeiten sind nahezu unerschöpflich: Gerichte, Großkanzleien, Behörden, Verbände sowie diverse Unternehmen beschäftigen Volljuristen. Auch in der Universität können Volljuristen eine sehr spannende Aufgabe finden. Selbstverständlich ist es auch möglich, sich nach dem Studium der Rechtswissenschaft als Anwalt selbstständig zu machen.
  • Um als Jurist arbeiten zu können, muss ein Hochschulstudium im Bereich Rechtswissenschaft absolviert werden.
  • Jurist oder Juristin dürfen sich alle Jura-Studienabsolventen nennen, die das erste Staatsexamen mit Erfolg absolviert haben. Erst nach dem staatlichen Referendariat sowie der zweiten juristischen Staatsprüfung wird die Befähigung zum Richteramt erworben und die Absolventen dürfen als (Staats-)Anwalt oder Notar arbeiten. Dann darf auch der Begriff "Volljurist (Ass. jur.) geführt werden.

Volljurist (m/w/d) - Unterschiede in den juristischen Bezeichnungen

Die Berufsbezeichnung "Volljurist" ist kein formeller Begriff, sondern der Umgangssprache entlehnt. Der Begriff bezieht sich auf einen Juristen, der nach dem erfolgreichen Abschluss seines Jurastudiums zwei Staatsprüfungen abgelegt sowie ein staatliches Referendariat absolviert hat. Ein Volljurist ist demnach auch zum Richteramt befähigt. Diese Qualifikation eröffnet einer Volljuristin bzw. einem Volljurist aber nicht nur den gesamten Rechtspflege und Justizbereich, sondern auch den Zugang zu vielen spannenden Jobs in Verbänden, Behörden und Unternehmen. Ein Volljurist kann nach dem Abschluss seines Studiums auch in Ministerien auf gesetzgeberischer Ebene Karriere machen.

Nach dem ersten Staatsexamen

  • Unternehmensberatung
  • Öffentliche Verwaltung
  • Personalwesen
  • Rechtsberatung

Mögliche Jobs nach dem zweiten Staatsexamen

  • Befähigung zum Richteramt
  • Staatsanwaltschaft
  • Notariat
  • Anwaltstätigkeiten

Was macht ein Volljurist (m/w/d)?

Aufgaben

Das Aufgabengebiet gestaltet sich je nach Einsatzgebiet unterschiedlich. Während ein Anwalt den Mandanten zu ihrem Recht verhilft, wirkt beispielsweise ein Volljurist im Finanzministerium an der Gestaltung der Steuergesetze mit.

Allgemeine juristische Tätigkeiten

  • Rechtskenntnisse sichten und auf konkrete Lebenssachverhalte anwenden.
  • Juristische Arbeitsmittel wie zum Beispiel richterliche Urteile, Gesetze, Grundsatzurteile oder juristische Datenbanken für Gutachten sowie für konkrete Rechtsentscheidungen nutzen bzw. aufbereiten.
  • Regelungen zur Konfliktvermeidung vorbereiten und gestalten.
  • Private Auftraggeber, einen bestimmten Betrieb oder eine Behörde vor Gericht vertreten.

Sonstige Tätigkeitsfelder

  • Als Verbands-, Versicherungs-, Kammer- oder Bankjurist branchenspezifische Tätigkeiten erledigen, so etwa die Ausarbeitung von Verträgen übernehmen.
  • Wirtschaftliche Beziehungen in der Rechtsabteilung von Wirtschaftsunternehmen rechtlich absichern und ökonomische Sachverhalte aus juristischem Gesichtspunkt beurteilen.
  • Aufgaben im Personalwesen wahrnehmen.
  • In Consulting-Agenturen oder in Wirtschaftsprüfungsgesellschaften organisierend und beratend tätig werden.
  • Im Öffentlichen Dienst über diverse Ansprüche entscheiden, Widerspruchs- und Einspruchsverfahren bearbeiten, Gesetzesvorlagen sowie Verwaltungsvorschriften und Rechtsverordnungen entwerfen.

Wissenschaftliche Lehre & Forschung (in der Regel nach Masterabschluss und ggf. nach Promotion)

  • Mitwirken an verschiedenen Forschungsvorhaben
  • Seminare und Vorlesungen vorbereiten und abhalten, Unterricht nachbereiten und ggf. Prüfungen abnehmen
  • Verfassen von Forschungsberichten.

Arbeitgeber & typische Arbeitsorte als Volljurist

Abhängig von der gewählten Spezialisierung finden Volljuristen und Volljuristinnen nach dem zweiten Staatsexamen sowie dem Referendariat in unterschiedlichen Bereichen attraktive Jobs:

  • Private Wirtschaft, so zum Beispiel in Personal- und Rechtsabteilungen von Unternehmen, Versicherungen oder Banken.
  • Rechtsanwaltskanzleien
  • Gerichte (Staatsanwaltschaft, Richteramt)
  • Notariaten
  • Öffentliche Verwaltungs- und Landesamt
  • Krankenversicherungen, Rentenversicherung- oder Sozialversicherungsträger.
  • Unternehmensberatungen
  • Berufsorganisationen, Wohlfahrtsorganisationen und Verbände.
  • Spannende Jobs finden sich auch an einer Universität oder in außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Anwälte (m/w/d) arbeiten nach ihrem Studium vor allem an folgenden Arbeitsorten:

  • Gerichtssäle
  • bei Mandanten (zum Beispiel in Unternehmen inhouse)
  • Besprechungs- und Büroräume.

Darüber hinaus ist in Abstimmung mit dem Vorgesetzten manchmal auch eine Tätigkeit im Homeoffice möglich.

Arbeitsbedingungen

Ein Volljurist ist im Berufsalltag mit den unterschiedlichsten Arbeitsbedingungen konfrontiert, so beispielsweise:

  • Umgang mit problembelasteten Personen, so etwa in der Mediatorfunktion
  • Emotional belastende Situationen und Tätigkeiten, etwa in Strafgerichtsprozessen.
  • Beachtung zahlreicher gesetzlicher Vorschriften und Vorgaben
  • Bildschirmarbeit, etwa für die Erstellung von Rechtsgutachten

Persönliche Kompetenzen 

Neben einer fundierten fachlichen Kompetenz sollte ein Volljurist auch bestimmte Soft Skills mitbringen, so zum Beispiel:

  • Sorgfalt
  • Einsatz- und Leistungsbereitschaft
  • Entscheidungsfähigkeit
  • Lernbereitschaft
  • Verschwiegenheit
  • Mentale Stabilität
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Verantwortungsbereitschaft
  • Selbstständige Arbeitsweise
  • Konfliktfähigkeit
  • Beherrschtheit und gute Selbstkontrolle
  • Selbstsicherheit
  • Empathie
  • Durchsetzungsvermögen
  • Verhandlungsgeschick.

Arbeitszeitmodelle

In der Regel hat ein Volljurist oder eine Volljuristin eine reguläre 40-Stunden-Arbeitswoche. Die Arbeitszeiten hängen jedoch auch vom jeweiligen Arbeitgeber ab und werden bei einer Festanstellung im Vorfeld vertraglich vereinbart. Ist ein Volljurist selbstständig tätig, können die Arbeitszeiten individuell festgelegt werden. 

Ausbildung als Volljurist (m/w/d): Voraussetzungen, Dauer und Inhalte

Studium und Lernorte 

Das klassische Studium der Rechtswissenschaft (Jurastudium) wird in Deutschland nur an Universitäten angeboten. Nach dem Rechtsreferendariat und den beiden Staatsprüfungen können sich Absolventen als "Volljuristen" bezeichnen.

Neben dem Examensstudium gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, um Recht zu studieren. Zum Teil ist auch ein Bachelor- oder ein Masterstudium mit den Abschlüssen Bachelor of Laws (LL. B.) oder Master of Laws (LL. M) möglich. Hiermit ist es jedoch nicht möglich, als Richter oder (Staats-)Anwalt tätig zu sein, denn für eine solche Berufstätigkeit wird das Staatsexamen benötigt.

Abschluss als: Volljurist

  • Jurist ist in Deutschland geschützter Begriff. Wer in diesem Fachbereich tätig sein möchte, benötigt ein erfolgreich abgeschlossenes Grundstudium in der Kategorie "Rechtswissenschaften".
  • Darüber hinaus müssen zwei juristische Staatsprüfungen und ein absolviertes Referendariat nachgewiesen werden, um im Staatsdienst tätig zu sein, also als Staatsanwalt, Richter oder Notar.
  • Hierzulande gibt es auch universitäre Prüfungsordnungen, die nach Absolvierung des rechtswissenschaftlichen Grundstudiums akademische Grade wie Diplom-Jurist, Bachelor oder Master verleihen.

Anforderungen und erwünschte Schulbildung 

  • Die Ausbildung als Volljurist/Volljuristin setzt ein Hochschulstudium der Rechtswissenschaften voraus.
  • Bis zum ersten Staatsexamen erstreckt sich eine Regelstudienzeit von rund 9 Semestern. Das sich daran anschließende zweite Staatsexamen nimmt noch rund zwei weitere Jahre in Anspruch und qualifiziert dazu, als Rechtsanwalt zu arbeiten bzw. im Richteramt tätig zu ein.
  • Das Studium kann mit einer fachgebundenen oder allgemeinen Hochschulreife (Abitur) begonnen werden.
  • Darüber hinaus bestimmen die Hochschulen sowie die Länder selbst, welche Voraussetzungen zusätzlich noch gelten. Diese individuellen Zulassungsbeschränkungen wie etwa ein Numerus clausus können sich auch von einem Semester zum nächsten wieder verändern.

Inhalte im Studium

Das klassische Jurastudium unterteilt sich in ein Grund- sowie in ein Hauptstudium. Das Grundstudium erstreckt sich über 4 Semester und soll die juristischen Grundkenntnisse vermitteln. In den ersten Fachsemestern besuchen die Studenten zum einen Vorlesungen, die ein Basisverständnis des Rechtssystems vermitteln, so etwa:

  • Rechtsgeschichte
  • Rechtssoziologie
  • Rechtsphilosophie

Zum anderen werden im Grundstudium Basisgrundlagen in den wichtigsten Rechtsgebieten erworben, nämlich im:

  • Öffentlichen Recht
  • Strafrecht
  • Zivilrecht

Die einzelnen Lehrveranstaltungen werden entweder mit Klausuren oder mit Hausarbeiten abgeschlossen, in denen oftmals fiktive Rechtsfälle bearbeitet werden.

Im Hauptstudium, das sich in der Regel über 5 Semester erstreckt, wird das Fachwissen in den Fächern des Grundstudiums vertieft. Zudem lernen die Studenten neue Rechtsgebiete kennen, so zum Beispiel:

  • Arbeits- und Sozialrecht
  • Steuerrecht
  • Erbrecht
  • Europarecht
  • Handelsrecht
  • Familienrecht.

Die letzten beiden Fachsemester dienen der Vorbereitung auf die Prüfung, also auf das erste Staatsexamen. Das erste Staatsexamen ist zu ca. 70 Prozent eine staatliche Prüfung über die drei großen Rechtsgebiete "Strafrecht", "Privatrecht" und "Öffentliches Recht". Die verbleibenden 30 Prozent sind eine universitäre Prüfung über den individuell gewählten Schwerpunktbereich.

Gehalt & Vergütung: Was verdient ein Volljurist?

Während des 24-monatigen Referendariats bekommen die Rechtsreferendare eine sogenannte Unterhaltsbeihilfe von rund 500 bis 1500 Euro netto monatlich. Die exakte Höhe dieser Beihilfe kann jedoch von einem Bundesland zum anderen variieren.

Auch beim Volljurist kann das Monatsgehalt unterschiedlich ausfallen. So ist die Höhe der Vergütung zum einen abhängig vom Einsatzbereich, zum anderen von der Größe der Anwaltskanzlei, des Verbandes oder des Unternehmens. Auch die Noten der Staatsexamina sowie möglicherweise vorhandene Zusatzqualifikationen spielen eine Rolle. Im Justizbereich kann im Bezug auf das monatliche Gehalt auch das Bundesland, in dem Sie tätig sind, von Bedeutung sein.

Einstiegsgehälter als Jurist/Volljurist

Richter steigen mit einer Besoldung von rund 4.100 Euro brutto pro Monat in den Staatsdienst ein. Somit befinden sie sich in der ersten von insgesamt acht Gehaltsstufen. Mit zunehmender Berufserfahrung kann eine immer höhere Gehaltsklasse erreicht werden.

Bei Angestellten in Wirtschaftsunternehmen und Kanzleien variiert die Einkommenshöhe abhängig von der Größe des Arbeitgebers zum Teil sehr deutlich. So erwartet Sie in diesen Bereichen ein Bruttogehalt zwischen 2.500 und 6.300 Euro. Auch der Standort des Unternehmens beeinflusst die Höhe des Monatsverdienstes, ebenso wie die bislang erworbene Berufserfahrung.

Gehalt als Volljurist nach Berufserfahrung und Geschäftsbereich

Im Durchschnitt verdient ein Volljurist in den ersten Karrierejahren zwischen 4.300 und 4.800 Euro brutto pro Monat. Nach rund zehn Jahren steigt der Verdienst bereits auf 5.510 Euro brutto an. Wer als Selbstständiger tätig ist, kann den Stundenlohn passend zum beruflichen Renommee sowie zum eigenen Kundenstamm, der über die Berufsjahre hinweg aufgebaut wurde, festlegen.

Die Gehälter sind nach oben weit offen. So können Volljuristen in namhaften Anwaltskanzleien und großen Firmen durchaus auch Spitzengehälter von bis zu 10.000 Euro brutto monatlich verdienen und richtig Karriere machen. In der freien Wirtschaft können Volljuristen für gewonnene Fälle auch Boni und attraktive Prämien erhalten.

Karriere und Aufstiegsmöglichkeiten

Im deutschen Staat ist die Anzahl an Rechtsstreitigkeiten in den letzten Jahren stark angestiegen. Für Juristen ergibt sich dadurch jede Menge Arbeit, ganz egal ob als Rechtsanwalt, Staatsanwalt oder Richter. Besonders beliebt ist der Beruf des Staatsanwalts und des Richters, doch Bewerber und Bewerberinnen müssen sehr gute Noten im Studium sowie im Staatsexamen mitbringen. Dasselbe gilt, wenn Sie als Rechtsanwalt in einer renommierten Großkanzlei tätig sein möchten. Doch auch ohne ein sogenanntes "Prädikatsexamen" stehen Ihnen mit einem erfolgreich abgeschlossenen Studium der Rechtswissenschaften viele attraktive Berufsmöglichkeiten offen.

Als Volljurist können Sie sich in Ihrem Geschäftsbereich weiterbilden. Besonders wichtig ist, dass Sie für Ihre Tätigkeit auf dem aktuellen Gesetzesstand bleiben und sich stetig über neue Gesetze und Urteile informieren.

Digitalisierung: Welche Kerntätigkeiten im Beruf Volljurist kann in Zukunft die KI übernehmen?

Die fortschreitende Digitalisierung der Berufs- und Arbeitswelt kann das Anforderungsprofil sowie das Tätigkeitsfeld verändern. Für Juristen und Juristinnen eröffnen verschiedene Technologien und Systeme neue Chancen:

  • Compliance-Management-Systeme (CMS) können beispielsweise die Einhaltung von Kartell- und Wettbewerbsrecht überwachen.
  • Consent-Management-Plattformen eignen sich, um im Auftrag von Unternehmen die Einhaltung von Rechtsvorgaben zu überprüfen.
  • E-Akten ermöglichen den Abruf elektronischer Gerichtsakten.
  • Das digitale Dokumentenmanagement (DMS) hilft bei der Vertragsdokumentation und -verwaltung.
  • Verschiedene Online- und Softwaredienste zur Automatisierung oder Unterstützung juristischer Arbeitsprozesse (z. B. Legal Technology).
  • Robotic Process Automation (RPA), beispielsweise für die Automatisierung der digitalen Dokumentenablage.

Je nach Tätigkeitsbereich können nach heutigem Stand einige Arbeitsprozesse automatisiert werden. Das kann insbesondere dann vorteilhaft sein, wenn Roboter monotone Arbeitsabläufe abnehmen können. Dank neuer Technologien kann menschliche Arbeit künftig immer flexibler, wirtschaftlicher und hochqualitativer werden. Volljuristen bleiben jedoch immer die Experten in jeglichen Rechtsbelangen.

Arbeitsmarkt und Stellenangebote

Der Arbeitsmarkt für Volljuristen ist vielfältig und bietet ein breites Spektrum an Karrierechancen in verschiedenen Branchen und Bereichen. Volljuristen sind sowohl im öffentlichen Dienst als auch in der freien Wirtschaft sehr gefragt. Besonders in Zeiten wachsender rechtlicher Komplexität und steigender Anzahl von Rechtsstreitigkeiten wächst der Bedarf an qualifizierten Juristen. Ob in Gerichten, Kanzleien, Unternehmen oder Verbänden – Volljuristen können in unterschiedlichsten Sektoren eine bedeutende Rolle spielen.

Im öffentlichen Dienst gibt es kontinuierlich Bedarf an qualifizierten Staatsanwälten, Richtern und Notaren. Diese Berufe bieten nicht nur eine sichere Anstellung, sondern auch klare Karrierewege und Aufstiegsmöglichkeiten. Doch auch in der freien Wirtschaft sind Volljuristen, insbesondere in den Bereichen Unternehmensberatung, Compliance, Vertragsmanagement und Datenschutz, unverzichtbar. Viele Unternehmen setzen verstärkt auf hausinterne Juristen, um rechtliche Risiken zu minimieren und die Unternehmensstrategie rechtlich abzusichern.

Zudem bieten Großkanzleien und internationale Wirtschaftskanzleien attraktive Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten, besonders für Absolventen mit ausgezeichneten Staatsexamen. Der Bedarf an spezialisierten Anwälten im Bereich Steuerrecht, Arbeitsrecht oder auch im internationalen Wirtschaftsrecht ist hoch, was zusätzliche Karrieremöglichkeiten eröffnet.

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