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Stellenangebote Anlagenbuchhaltung - die wichtigsten Fragen

Was vesteht man unter Anlagenbuchhaltung?

Die Anlagenbuchhaltung wird als Teil der Finanzbuchhaltung verstanden. Langlebige Vermögensgegenstände, die zum Anlagevermögen gehören, werden hier erfasst. Die Anlagenbuchhaltung ist die Bewertung und die Buchung von Zu-und Abgängen des Anlagevermögens, sowie die Ermittlung und Buchung der dazugehörenden Abschreibung.

Wie wird Anlagenbuchhaltung gemacht?

Die Konten des Anlagevermögens sind als Sammelkonten üblich. Das heißt, dass beispielsweise alle Änderungen an Fahrzeugen auf dem Konto des Fuhrparkes erfasst werden. Üblicherweise werden eigenständig nutzbare Gegenstände auf sogenannte Anlagekarten geführt, auf denen alle wichtigen Angaben vermerkt sind, wie Anschaffungstag, Kosten und Nutzungsdauer.

Zum Anlagevermögen, welches in der Anlagenbuchhaltung erfasst wird, gehört das Betriebsvermögen, wenn dieses langfristig nutzbar ist. In einem Produktionsunternehmen sind das beispielsweise die Maschinen.

Wofür wird Anlagenbuchhaltung benötigt?

Die Anlagenbuchhaltung ist Grundlage für diverse Entscheidungen: kann ein solcher Gegenstand repariert werden, welche Kosten dafür wären noch als wirtschaftlich anzusehen? Wie sieht es im Vergleich zu Wiederbeschaffungskosten aus? In einem Versicherungsfall kann sich die Versicherungsgesellschaft ebenfalls auf die Anlagenbuchhaltung verlassen, und so die Werte der zu Schaden gekommenen Güter ermitteln.

Wertminderungen werden in der Anlagenbuchhaltung in Form von Abschreibungen dokumentiert. Daraus resultiert der Zeitwert der Anlage. Wird eine Anlage verschrottet, verkauft oder sonstig verwertet, wird sie aus der Anlagenbuchhaltung herausgenommen. Ist eine Anlage durch Abschreibungen nichts mehr wert, wird sie in der Anlagenbuchhaltung dennoch weiter unter dem Wert „0“ geführt, da sie als Anlage noch vorhanden ist.

In der Anlagenbuchhaltung werden die Bestände allgemein und auch als einzelne Bewegung des Sachanlagevermögens aufgeführt. Der Jahresabschluss zeigt in der Anlagenbuchhaltung den aktuellen Anlagenbestand, der in der Bilanz eingetragen wird.

Wichtig für den Anlagenbuchhalter ist es, Anschaffungs-und Herstellkosten in der richtigen Höhe zu erfassen. Die Berechnung kann dabei sehr umfangreich sein. Wichtig ist außerdem, die Abschreibungsart genau festzulegen. Außerdem gibt es geringwertige Wirtschaftsgüter, die sofort abschreibungspflichtig sind. Zudem ist der tatsächliche Wert der Vermögensgegenstände in der Bilanz anzusetzen. Damit dies geschehen kann, sind Bewertungen zum Bilanzstichtag nötig