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Stellenangebote Meister - die wichtigsten Fragen zum Beruf

Was macht ein Meister?

Die Bezeichnung Meister kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie Lehrer oder Gelehrter, man bezeichnet damit also einen wissenschaftlich oder – häufiger - einen handwerklich „Gebildeten“.

Wozu braucht man den Titel Meister?

Ein Meistertitel ist heute das Gütesiegel im Handwerk und meistens die Voraussetzung dafür, um sich selbständig zu machen. Hier die wichtigsten Branchen, in denen die deutsche Handwerksordnung gilt:

Augenoptiker  
• Bäcker 
• Boots- und Schiffbauer und Seiler  
• Brunnenbauer
• Büchsenmacher 
• Chirurgiemechaniker  
• Dachdecker sind Handwerksberufe
• Elektrotechniker und Elektromaschinenbauer  
• Feinwerkmechaniker 
Fleischer    
• Friseure
• Gerüstbauer
• Glasapparatebauer 
• Glasbläser
• Glaser
• Hörgeräteakustiker 
• Informationstechniker 
Installateur und Heizungsbauer 
• Kälteanlagenbauer 
• Karosserie- und Fahrzeugbauer 
• Klempner 
• Konditor
• Kraftfahrzeugtechniker 
• Landmaschinenmechaniker 
• Maler und Lackierer
• Maurer und Betonbauer 
• Metallbauer 
• Ofen- und Luftheizungsbauer 
• Orthopädieschuhmacher
• Orthopädietechniker 
• Schornsteinfeger  
• Steinmetz und Steinbildhauer 
Straßenbauer  
• Stukateur
• Tischler 
• Vulkaniseure und Reifenmechaniker
• Wärme- Kälte- und Schallschutzisolierer  
• Zahntechniker 
• Zimmerer 
Zweiradmechaniker 

Außerdem ist der Meistertitel immer ein gutes Aushängeschild für den Kunden. Denn aufgrund der europäischen Vereinheitlichung des Arbeitsmarkts entfiel in manchen Branchen die Meisterpflicht.

Ganz davon abgesehen ist es möglich, mit dem Meister-Abschluss ein Studium anzuhängen. Verständlich also, dass viele Menschen nach der Ausbildung in Erwägung ziehen, den Meister zu absolvieren.

Doch wie genau wird man das: Meister? Wievielt Zeit, Kosten und Lernaufwand muss man eigentlich investieren, um den Meisterbrief zu bekommen? Lohnt es sich überhaupt finanziell? Wie sind die beruflichen Perspektiven danach?

Wie wird man Meister? Die Ausbildung

Zuallererst muss eine Ausbildung im handwerklichen oder technischen Bereich absolviert werden.

Erst wenn eine bestandene Gesellenprüfung, sprich ein Gesellenbrief vorhanden ist, kann der Meister angehängt werden.

Im Prinzip kann die Schule direkt an die Ausbildung angeschlossen werden. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, sich mit einer Ausnahmegenehmigung ganz ohne abgeschlossene Berufsausbildung für die Meisterprüfung anzumelden.

In der Regel besuchen die Bewerber eine Meisterschule entweder in Voll- oder aber in Teilzeit. Allerdings ist dies keine Voraussetzung, um an der Meisterprüfung teilzunehmen. Es geht auch ohne, hierbei muss sich der Bewerber jedoch alles Wissenswerte und den prüfungsrelevanten Stoff selber aneignen.

Was kostet eine Meister-Ausbildung?

Allerdings ist die Weiterbildung zum Meister ziemlich teuer. je nach Gewerk können schnell mal 5000 – 10000 Euro zusammenkommen.

Dennoch rechnet es sich in der Regel nach 4 bis 5 Jahren aus finanzieller Sicht durchaus, den Meister zu machen.

Welche Meister-Abschlüsse werden angeboten?

Folgende Abschlüsse werden für Meister angeboten.

Was verdient ein Meister?

Ein Meister verdient im Schnitt zwischen 3.000 Euro und 4.600 Euro.

Das Gehalt ist abhängig von der Branche, der Region und natürlich vom Arbeitgeber. In der Regel werden in großen Unternehmen höhere Einkommen erzielt, während in kleineren Betrieben, Meister einen sehr hohen Freiheitsgrad und eine Autorität besitzen.

Deshalb ist es wichtig, sich genaue Vorstellungen zu machen, in welcher Branche und welchem Unternehmenstyp man arbeiten will, bevor man den langen Weg zur Meisterausbildung bestreitet.

Welche Stellen werden für Meister angeboten?

Hier in dieser Kategorie finden sich Stellenangebote für Meister in jeglicher Fachrichtung und aus jedem Gewerk.

Wer über einen Meisterbrief verfügt, kann also seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich erhöhen, außerdem steht ihm damit der Weg in die Selbständigkeit offen. Oftmals ist er innerhalb der Firma auch für die Ausbildung der Lehrlinge verantwortlich.